Kreis Offenbach nach erstem Jahr mit "Pro Prävention" zufrieden

Dietzenbach - Die seit einem Jahr laufende Initiative "Pro Prävention" gegen antidemokratische Haltungen im Kreis Offenbach trägt nach Einschätzung der Organisatoren Früchte. "Das Projekt ist gut angelaufen", sagte Projektkoordinator Janusz Biene.

"Wir haben etwa mit Moscheevereinen intensive Gespräche geführt." Auch in Schulen sei das Projekt gute Resonanz gestoßen. Insgesamt seien rund 500 Jugendliche und etwa 350 Fachkräfte erreicht worden. Ein Schwerpunkt des Programms ist laut Landkreis, die Kompetenzen pädagogischer Fachkräfte so zu schulen, dass aufgrund von Religion und Kultur entstandene Konflikte gelöst werden können. Das Besondere an dem Projekt "Pro Prävention" sei seine Verankerung bei einem Landkreis und damit bei einem kommunalen Träger. Das von der EU und dem Land Hessen unterstütze Projekt ist bis April 2019 geplant. Im Kreis Offenbach leben Menschen aus rund 160 Nationen. "Pro Prävention" informiert zum Beispiel in Jugendzentren über das Vorgehen von salafistischen Anwerbern. Junge Menschen würden oftmals mit dem Versprechen geködert, in religiös begründeten extremistischen Ideologien die wahre Erfüllung zu finden. (dpa)

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