„Krimi-Schwestern“ zu Gast in der Bücherei

Dietzenbach ‐ In einen Ort für Krimifans hat sich die Stadtbücherei kürzlich verwandelt. Zwar waren krankheitsbedingt nur drei der vier angekündigten Hobby-Autoren erschienen, um Krimifans ihre Kurzgeschichten zu präsentieren. Doch auch die hatten es in sich. Von Jasmin Matzek

Die Gruppe „MainCrime“ besteht aus insgesamt sechs Nachwuchs-Autoren, die sich vor drei Jahren bei einem Krimi-Workshop in Flörsheim kennengelernt haben und sich seitdem regelmäßig treffen, um sich gegenseitig zu inspirieren. Den Anfang der Lesung machte Silvia Planz. Ihre Kurzgeschichte „Nacktschnecken“ bekam kurioserweise zwei Minuten vor der Lesung noch einmal ein anderes Ende verpasst. In ihrem Buch geht es um eine Frau, die immer an die falschen Männer gelangt – wie jetzt auch Klaus. Der kritisiert sie an allen Ecken und Enden – bis ihr schließlich in einem Streit um Nacktschnecken der Kragen platzt...

Den nächsten Kurz-Krimi stellte Doris Preusche vor. Ihre Geschichte, die den Namen „Der Tod ist Grün“ trägt, handelt von einem Ehebrecher. Natürlich geht es auch hier um Mord und Totschlag, denn keine Lüge bleibt unentdeckt.

Die letzte Krimi-Kurzgeschichte des Abends, ,„Pech und Schwefel“, las Marlies Knoke. Es ist die erste, welche die Autorin verfasst hat, und sie spielt da, wo sich die sechs Autoren kennengelernt haben: in Flörsheim. Dort gibt es eine Schwefelquelle, deren Wasser angeblich schon Goethe geheilt haben soll. In „Pech und Schwefel“ wird dieses Wasser einer alten Dame zum Verhängnis...

Lesen Sie eine ausführliche Berichterstattung zu diesem Thema in unserer Printausgabe.

Rubriklistenbild: © Pixelio

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