CDU legt nach beim Standesamt

Dietzenbach - Die geplante interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Offenbach beim Standesamt hat die CDU jetzt zu einem Änderungsantrag veranlasst.

Demnach soll die Kooperation nur zustande kommen, wenn die Stelle der Abteilungsleitung innerhalb von drei Monaten nach Parlamentsbeschluss wegfällt. Ansonsten sei eine Zusammenarbeit mit Kommunen im Kreis anzustreben – durch Zusammenlegung von Standesamtsbezirken.

Wie berichtet, soll die Stadt Offenbach die Aufgaben sowie eine Mitarbeiterin des Dietzenbacher Standesamtes übernehmen und die Abteilungsleiterin innerhalb des Rathauses versetzt werden. Die Bürger müssten dann nach Offenbach fahren, wenn sie etwa das Aufgebot bestellen, eine Geburts- oder Sterbeurkunde benötigen. Wie Guido Kaupat (CDU) erläuterte, sei seine Fraktion zwar grundsätzlich für die Einsparungen. Es sei aber „schizophren“, wenn einerseits das Standesamt aufgelöst und andererseits der Bürgerservice in der Altstadt aufrechterhalten werde. Die Stadtverordneten sollen am Freitag, 1. Februar, über die Zukunft des Standesamtes entscheiden.

cz

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