Partei noch unschlüssig, ob sie Bürgermeisterkandidaten stellt

Dietzenbacher Linke präsentieren Liste für die Kommunalwahl

Auf den ersten fünf Listenplätzen: Barbara Cárdenas (von links), Nikola Pengacevic, Ivana Medvidovic, Jana Rosa und Mehmet Basmara kandidieren für die Dietzenbacher Linke bei der Kommunalwahl im März.
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Auf den ersten fünf Listenplätzen: Barbara Cárdenas (von links), Nikola Pengacevic, Ivana Medvidovic, Jana Rosa und Mehmet Basmara kandidieren für die Dietzenbacher Linke bei der Kommunalwahl im März.

Nun hat auch „Die Linke“ ihre Liste für die Kommunalwahl in Dietzenbach aufgestellt. Bei ihrer Versammlung im Reinhard-Göpfert-Haus wählten sie insgesamt 18 Kandidaten, die sich für „Die Linke“ im März 2021 zur Wahl stellen.

Dietzenbach – Als Spitzenkandidatin stellen die Linken Ivana Medvidovic auf. Danach folgen die jetzigen Stadtverordneten Nikola Pengacevic und Jana Rosa, und auf den Plätzen vier und fünf Mehmet Basmara und die ehemalige Landtagsabgeordnete Barbara Cárdenas.

Das Wahlprogramm sei noch nicht endgültig verabschiedet worden, teilt die Dietzenbacher Ortsverbands-Sprecherin Barbara Cárdenas mit. Allerdings konnten die Teilnehmer per Punktesystem schon einmal ihre kommunalpolitischen Schwerpunkte festlegen. „Eines kann man aber sicher sagen: Wir fordern, dass die einfache Bevölkerung nicht für die Corona-Krise zahlen muss“, betont die Linken-Sprecherin.

Ob sie einen eigenen Kandidaten zur gleichzeitig stattfindenden Bürgermeisterwahl aufstellen, sei noch unklar. „Dazu gibt es derzeit unterschiedliche Einschätzungen“, sagt Cárdenas auf Nachfrage unserer Redaktion. „Wir überlegen noch.“

Barbara Cárdenas: In Corona-Zeiten sei auch in besonderem Maße die Presse gefordert

Wie die Linken den Kommunalwahlkampf in Corona-Zeiten angehen, sei noch unklar. „Wir warten ab, wie sich die Pandemie entwickelt, und inwiefern ein Straßenwahlkampf überhaupt möglich ist und Sinn macht.“ Sie könne sich einen Online-Wahlkampf vorstellen, „aber damit erreicht man ja auch nur bestimmte Leute“.

In Corona-Zeiten sei auch in besonderem Maße die Presse gefordert, die Programme der Parteien und die inhaltlichen Debatten zu den Wählern zu transportieren, glaubt Cárdenas. Auch würde sie sich von der Stadt wünschen, dass diese den Parteien öffentliche Werbeflächen für ihre politischen Botschaften zur Verfügung stelle. (nb)

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