Premiere im Juni

Musiktage: Mischung von Ment bis Mozart

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Isabel ment aus Dietzenbach während der Finalsendung von "The Voice of Germany".

Dietzenbach - Alle guten Dinge sind bekanntlich drei: Die Dietzenbacher Musiktage locken im Juni mit drei Konzerten. Den Auftakt macht Isabel Ment. Von Ronny Paul 

Es ist ein ambitioniertes Projekt, das der Dietzenbacher Klavierlehrer und Musikmanager Marcel Jung auf die Beine gestellt hat: die Dietzenbacher Musiktage vom 10. bis 26. Juni. Seine Idee dahinter: „Ein Festival auf hohem künstlerischen Niveau an unterschiedlichen Orten für unterschiedliche Menschen.“ Eigentlich wollte er leise starten: Mit einem Konzert von Isabel Ment im Schafstall. Aber Ments erfolgreiches Abschneiden bei der Pro7-Casting-Show „The Voice of Germany“ hat Jungs Pläne – im positiven Sinn – zunichte gemacht. Aufgrund Ments gestiegener Bekanntheit singt die junge Musikerin nun am Freitag, 10. Juni, 20 Uhr, im Bürgerhaus (Europaplatz 3). Fürs Konzert Nummer zwei öffnet die Christuskirche (Darmstädter Straße) am Samstag, 18. Juni, 20 Uhr, ihre Pforten, wenn Victor Plumettaz am Cello und Julia Okruashvili am Flügel zu „Classic and Crossover“ bitten und Werke von Bela Bartok, Fazil Say und Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow präsentieren.

Freuen sich gemeinsam auf die Dietzenbacher Musiktage: Die Sponsoren Uwe Werkmann und Walter Metzger, Erster Stadtrat Dieter Lang, Veranstalter Marcel Jung, Sarah Werner (Organisation), Bürgermeister Jürgen Rogg, Florian Schuch (Organisation) sowie die Sponsoren Peter Neubauer und Norbert Kern.

„MozArt am Park“ heißt der dritte Streich der Musiktage am Sonntag, 26. Juni, 11 Uhr, im Hotel „ARTrium am Park“ (Waldstraße 94). Die beiden Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters, Violinistin Rachelle Betancourt und Violinistin sowie Bratschistin Stefanie Pfaffenzeller, spielen als „Atlantic String Duo“ Werke von Wolfgang Amadeus Mozart beim Familienkonzert. Anschließend bittet die Pianistin Nami Ejiri zum Picknick in den Park. Da heißt es: Decke und Picknickkorb einpacken! Erstmals hatte Bürgermeister Jürgen Rogg beim Neujahrsempfang einen musikalischen Leckerbissen für den Sommer in der Kreisstadt angekündigt. Er ist sich sicher: „Es wird ein tolles, rundes Fest.“ Schirmherr Rogg freut sich darüber, dass Jung dank einiger Sponsoren das Risiko nicht alleine trage. Jung sagt, er habe mit dem Konzept offene Türen eingerannt: „Ohne Sponsoren und professionelle Unterstützung wäre die Vorbereitung und Durchführung kaum möglich.“

Bilder: Isabel Ment bei „The Voice of Germany“

So beteiligen sich die Rechtsanwälte Norbert Fuchs, Peter Neubauer und Alexander Greiner sowie die Privatleute Heidemarie und Norbert Kern, die Sparkasse Langen-Seligenstadt und die Firma Werkmann als Hauptsponsoren an der Finanzierung der Musiktage. Sponsor Norbert Kern ist zuversichtlich: Die Veranstaltung könne helfen, das Image der Stadt zu fördern. Neubauer hofft, dass die Menschen den Festivalcharakter über drei Wochen tragen und findet, die Musiktage seien ein wichtiger Beitrag zur Kultur, der zeige, wie viele Veranstaltungsorte es in Dietzenbach gibt. Ähnlich sieht es Uwe Werkmann: „Das Projekt wird die Aufmerksamkeit der Region auf Dietzenbach lenken.“ Walter Metzger von der Sparkasse Langen-Seligenstadt wünscht sich, dass sich die Musiktage genauso etablieren wie der Heusenstammer Kultursommer oder die Dreieicher Burgfestspiele.

Tickets im Vorverkauf

Karten zu den drei Konzerten gibt’s unter www.tickets-dietzenbach.de sowie unter anderem an folgenden Vorverkaufsstellen: Bürgerhaus (Europaplatz 3), 06074/373335; Buchhandlung Bernshausen (Bahnhofstraße 28); Buchhandlung Rödermark (Dieburger Straße 80, Rödermark); Bücher am Gänseeck (Gänseeck 5-9, Rödermark); Jügesheimer Bücherstube (Mühlstraße 2, Rodgau); Ticketshop Hugenottenhalle (Frankfurter Straße 152, Neu-Isenburg); Die Buchhandlung (Fahrgasse 24, Dreieich). Karten fürs Konzert von Isabel Ment kosten 19 Euro in Preiskategorie I sowie 15 Euro in Preiskategorie II. Karten für „Classic and Crossover“ sind für 19 Euro zu haben. Der Eintritt zu „MozArt am Park“ kostet ebenfalls 19 Euro.

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