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Neue Gesichter im Dekanat

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Von: Barbara Scholze

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Viele Engagierte hat das evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau bei einer feierlichen Zeremonie in ihr Amt eingeführt, darunter auch die neue stellvertretende Dekanin Birgit Schlegel (Zweite von rechts).
Viele Engagierte hat das evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau bei einer feierlichen Zeremonie in ihr Amt eingeführt, darunter auch die neue stellvertretende Dekanin Birgit Schlegel (Zweite von rechts). © scho

Mit einem festlichen Gottesdienst und anschließenden Empfang hat das evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau allerhand neue Engagierte in ihr Amt eingeführt. Bei dem Zusammensein in der Dietzenbacher Christuskirche leitete Propst Stephan Arras die Zeremonie für die neue stellvertretende Dekanin Birgit Schlegel. Diese waltete anschließend sogleich ihres Amtes und segnete gemeinsam mit Dekan Steffen Held die Mitglieder des Dekanatssynodalvorstandes (DSV) für die laufende Amtsperiode ein. Die Leitung des Festaktes hatte Präses Michael Grevel übernommen.

Dietzenbach – Seit dem 1. April komplettiert Birgit Schlegel die Leitung des Dekanats. Die 59-Jährige war einige Jahre als Gemeindepfarrerin tätig, unter anderem in der evangelischen Kirchengemeinde Nauheim und wirkte als Jugendpfarrerin. Ebenfalls hatte sie bereits als stellvertretende Dekanin und als Dekanin gearbeitet, zuletzt etwa in Groß-Gerau und Rüsselsheim, wo sie auch einen Fusionsprozess begleitete. Schlegels besonderes Interesse gilt den orthodoxen Kirchen, so gehört sie dem Leitungsteam des evangelischen Forums Orthodoxie an.

„Unsere Kirche lebt von einer partizipativen Leitung“

Die neue stellvertretende Dekanin, die eine halbe Stelle innehat, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Ihre Freizeit widmet sie der Musik und einem Hobby, das sie auch in der Leitungsfunktion wohl manchmal brauchen kann: der Clownerie.

In seiner Ansprache bezog sich Propst Arras auf die Apostelgeschichte und sprach darüber, wie wertvoll es sei, Menschen zu haben, die dableiben, wenn es schwierig wird, die dann immer noch zuhören und trösten. „Birgit, es wird auch deine Rolle sein, darauf zu achten, dass die Botschaft nicht verstummt“, gab er Schlegel mit auf den Weg.

Darüber hinaus betonte der Propst die von der evangelischen Kirche erstrebte Zusammenarbeit. „Unsere Kirche lebt von einer partizipativen Leitung, hier vor Ort nun bestehend aus Dekan und Stellvertreterin, aus Präses und den Mitgliedern des Dekanatssynodalvorstandes und der Synode“, sagte er.

In diesem Sinne begrüßte auch Dekan Steffen Held die neu zusammengesetzte Führungsspitze des Dekanates, der auch die Dietzenbacherin Ute Zanger angehört. „Der DSV ist ein vielfältiges Gebilde“, sagte er. Wobei Vielfalt etwas typisch Evangelisches sei. Angelehnt an den Kirchensonntag „Kantate“, an dem die Zeremonie stattfand, verglich er manchen Auftrag mit den Gebilden der Musik. „Wir wollen einen angenehmen Ton in Harmonie hervorbringen“, kündigte er an. Auch wenn das Leben immer wieder Molltöne schaffe.

Sechs Jahre lang werden die aktuellen Vorstände nun ihres Amtes walten

Verabschiedet wurden während des Gottesdienstes die beiden früheren DSV-Mitglieder Silke Henning und Sven Sabary.

Sechs Jahre lang werden die aktuellen Vorstände nun ihres Amtes walten. Gewählt wurden sie durch die Synode bereits im Januar im Zuge der Neuordnung des Dekanates, das vor etwa eineinhalb Jahren aus den beiden vorherigen Kirchenkreisen Rodgau und Dreieich entstanden ist und nun 28 Kirchengemeinden umfasst. Die Geschäfte führt der Dekanatssynodalvorstand mit seinen 13 Mitgliedern. Er setzt sich zusammen aus Ehrenamtlern und Pfarrern, der Dekan und seine Stellvertreterin sind von Amts wegen dabei. Zu bearbeiten sind unter anderem Personalangelegenheiten und der Jahresetat in Höhe von rund vier Millionen Euro. (Barbara Scholze)

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