„Jugend musiziert“ im Bürgerhaus

Nächster Stopp: Landesentscheid

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Dass beim Preisträgerkonzert im Bürgerhaus „richtig gute Talente zum Vorschein“ kamen, fand nicht nur Erster Stadtrat Dieter Lang (hinten links).

Dietzenbach - Der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ist für manch ein Talent die Eintrittskarte zum Landesentscheid. Urkunden gab es beim Preisträgerkonzert auch für jene, bei denen es dafür nicht ganz gereicht hat. Von Sascha Dreger

42 Teilnehmer haben sich Ende Januar in 32 Solo- und Ensemblebeiträgen beim 55. Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ in der Heinrich-Mann-Schule den Bewertungen der Jury gestellt. Zehn Mal gab es dabei Bestnoten und sechs junge Musiker haben nun die Möglichkeit, sich beim Landeswettbewerb zu beweisen. Die Qualität der gezeigten Leistungen nannte Erster Stadtrat Dieter Lang bei seiner Begrüßungsrede zum Preiträgerkonzert im Bürgerhaus „beachtlich“. „Ihr könnt stolz sein auf das hohe Niveau, das ihr gezeigt habt“, sagte Lang anerkennend. Nicht jeder sei so mutig, sich die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb zuzutrauen. Der Vorsitzende des Regionalausschusses von Jugend musiziert und Leiter der Dietzenbacher Musikschule, Joachim Neumann, freute sich, dass auch diesmal wieder „richtig gute Talente zum Vorschein kamen“. Sein großer Dank galt den Teilnehmern, deren Eltern sowie den Juroren und der Sparkasse Langen-Seligenstadt, deren Förderung einen „großen Beitrag zum Erhalt des Musikwettbewerbs“ leiste. „Ohne diese großzügige Unterstützung würde vieles, auch dieser Wettbewerb, nicht stattfinden“, erläuterte Neumann. Neben der Verleihung der Urkunden durch Ersten Stadtrat Dieter Lang waren es die Musikbeiträge der Kategorien Gitarre solo, Holzbläser solo, Klavier vierhändig sowie Klavier und Streichinstrument, durch die der Regionalwettbewerb für die Stadt und den Kreis Offenbach, Hanau und den Main-Kinzig-Kreis schließlich mit dem Preisträgerkonzert im Capitol des Bürgerhauses seinen Abschluss fand.

Anastasia Steinbeck spielte Werke von Richard Rudolf Klein.

Den Anfang machte Luis van Bömmel mit der Gitarrenkomposition „La Bicicletta“ von Fabian Payr. Ebenfalls an der Gitarre spielte Felix Bofei Zhang „Etudes Simples“ von Leo Brouwer. „Allegro“ von Johann Christian Bach trugen Yaltah Katharina Woyniewicz und Anna Katharina Kneisel vierhändig am Piano vor und an der Klarinette wussten Raphael Craß und Richard Barton mit Werken von Claude Debussy und Felix Mendelssohn Bartholdy zu überzeugen. Ein Duett aus Piano und Violine hörten die Gäste jeweils von Isabell Korte und Nora Nieper, Justus Felix Graf und Lennard Graf sowie von Liv Sofie Villemos und Helen Zimmer. Sie trugen Kompositionen von César Cui, Sergei Prokofjew und Franz Schubert vor. Werke von Richard Rudolf Klein brachte Anastasia Steinbeck mit der Blockflöte auf die Bühne.

Den musikalischen Abschluss des Abends bildeten Josephine Katharina Rotte und Diem Quyen Isabel Ho gemeinsam am Piano mit einem Auszug aus einem „Allegro vivace“ von Franz Schubert.

„Ich bin begeistert von euren Leistungen“ resümierte Lang und ermutigte die jungen Teilnehmer, weiter bei der Musik zu bleiben. Luis van Bömmel aus Dreieich-Sprendlingen spielt seit rund drei Jahren Gitarre. Beim Wettbewerb sei er eigentlich nur ein bisschen aufgeregt gewesen, berichtete der Neunjährige. Dass er aufgrund seiner Altersklasse bis Zehn Jahre trotz Bestnoten nicht zum Landeswettbewerb weitergeleitet wurde, sei für ihn gar nicht so schlimm. „Dann versuche ich es beim nächsten Mal einfach wieder.“

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