Rumpel-Rap im Wald

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Aller Voraussicht nach zum letzten Mal im Hildegardishaus: Die Laientheatergruppe „ Rosarote Eulenspiegel“ zeigt eine freche, neue Version des Grimm-Klassikers „Rumpelstilzchen“. Premiere der aufwändigen Produktion ist am Freitag.

Dietzenbach (scho) ‐ Schon der eine Satz lässt märchenhafte Erinnerungen aufkommen: „Ach, wie gut, dass niemand weiß …“, heißt es im Hildegardishaus (Am Steinberg 88-90), wenn die Theatergruppe „Rosarote Eulenspiegel“ zur Aufführung des Grimm-Märchens „Rumpelstilzchen“ lädt.

Karten im Vorverkauf zum Preis von vier Euro sind erhältlich unter 06074 / 3 21 48 sowie über die Internetseite.

Das Märchen erzählt vom Versprechen des einfältigen Müllers Klaus, der behauptet, seine Tochter Luise könne Stroh zu Gold spinnen. Das kommt König Edelbert zu Ohren, dessen Finanzen gerade einmal wieder nicht zum Besten stehen. Luise wird ins Schloss geladen und soll ihr Können unter Beweis stellen. Knauserix, seines Zeichens königlicher Schatzmeister, ist höchst entzückt von der Vorstellung, die Staatsfinanzen auf solch einfachem Wege zu sanieren. Während die Müllerstochter im Schloss „herumzickt“, taucht aus heiterem Himmel ein Männlein auf, das Luise aus ihrer misslichen Lage helfen will.

Im Tausch gegen eine Perlenkette spinnt der kleine Geselle das Stroh zu Gold, während sie schläft. Doch jetzt gerät der König erst so richtig in Fahrt: „Gold spinnen, bis ihr die Finger bluten“, soll Luise. Beim dritten Mal schließlich verlangt das kleine Männlein als Lohn das erste Kind der Müllerstochter, wenn sie denn Königin geworden ist.

Im Glauben, niemals Königin zu werden, stimmt Luise zu – und sieht sich später gezwungen, Wort zu halten, wenn, ja wenn es ihr nicht gelingen sollte, den Namen des Männleins herauszufinden. Auf der Suche nach dem Namen wird ihr Diener Georg unfreiwilliger Zeuge einer gar komischen Szenerie im Wald: Dort rockt, rapt und singt im „heavy metal“-Stil das kleine Männlein seinen Namen – und gibt ihn so unfreiwillig preis. Das Happy End ist damit gerettet.

Premiere der laut Ankündigung „frechen und neuen Version des Klassikers“ ist am Freitag, 28. Januar, um 17 Uhr. Weitere Vorstellungen sind geplant für Samstag, 29., und Sonntag, 30. Januar, jeweils um 16 und 18 Uhr. Das Stück ist geeignet für Kinder ab vier Jahren.

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