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Glasfaserausbau startet: Schnelles Internet für Dietzenbach

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Von: Anna Scholze

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Telekom Deutschland bringt den Dietzenbachern das schnelle Internet. Das Telekommunikationsunternehmen erhält den Zuschlag für den Glasfaserausbau.

Dietzenbach – Die Kreisstadt hat sich bereits im März der Gigabitregion Frankfurt Rhein Main angeschlossen. Somit hat sich Dietzenbach zu einer Vereinheitlichung des Ausbaus in der Region und der Kooperation mit bestimmten Unternehmen bereit erklärt. Neben der Telekom zählen auch die Deutsche GigaNetz und die Deutsche Glasfaser (DG) zu den Vertragspartnern der Gigabitregion.

Mit der Telekom ist nun ein Anbieter für den Ausbau zuständig, der bereits ein bestehendes Netz im Stadtgebiet hat. Somit habe das Unternehmen genügend Leerrohre, in die es die Glasfaser verlegen könnte, wie Sven Heuseler, Projektleiter Technik, bereits während der zurückliegenden Finanzausschusssitzung erläuterte. Außerdem teilte er mit, dass die Telekom in Dietzenbach an den Kabelverzweigern Glasfaser bereits angebracht habe. Diese müsste jetzt nur noch zu den Kunden gebracht werden.

Mit der Entscheidung der Stadtverordneten für den Magenta-Riesen wird somit ein größerer Eingriff in das Straßennetz vermieden, wie es bei den beiden übrigen Unternehmen notwendig gewesen wäre. Lediglich die DG hat in der Kommune bereits einen Fuß in der Tür - jedoch nur im Gewerbe- und nicht im Stadtgebiet. Denn im Jahr 2017 brachte die Deutsche Glasfaser die neue Art der Internetverbindung zu den Unternehmen.

Der Glasfaserausbau soll auch in Neu-Isenburg weitergehen. Deshalb  tritt die Stadt der Gigabitregion FrankfurtRheinMain bei.
Die Stadtverordnetenversammlung hat am Montag beschlossen, dass das Telekommunikationsunternehmen den Zuschlag für den Glasfaserausbau erhält. © dpa

Schnelles Internet für Dietzenbach: Telekomm verlegt Glasfasern unabhängig von der Nachfrage

Ein weiterer Vorteil der Telekom ist, dass diese unabhängig von der Nachfrage die Verlegung vornehmen wird. GigaNetz und Deutsche Glasfaser hätten im Gegensatz dazu mit den Arbeiten nur begonnen, wenn sich bei einer Befragung 40, beziehungsweise 33 Prozent der Bürger für den neuen Anschluss entschieden hätten. Zudem hätte sich die DG zunächst auf drei Gebiete fokussiert, während die Telekom im gesamten Stadtgebiet tätig sein wird. Dazu will das Unternehmen Dietzenbach in vier Bereiche einteilen. In jeweils einem Jahr sollen in den Abschnitten die entsprechenden Baumaßnahmen stattfinden. Baubeginn wird im kommenden Jahr sein.

Dabei wird der neue Internetzugang bis in die eigene Wohnung verlegt, ohne dass dabei zusätzliche Kosten entstehen. Zudem können Bestandskunden der Telekom zu den gleichen Bedingungen ins Glasfasernetz wechseln. Weiterhin versicherte Heuseler, dass Mitbewerber wie beispielsweise Telefonica oder Vodafone ihren Kunden das Produkt von Anfang an ebenso anbieten können. (Anna Scholze)

Auch im Main-Kinzig-Kreis schreitet der Glasfaserausbau voran: Bis 2026 sollen alle Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein.

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