131 Einsätze für Rettungsdienste im Kreis

Böller zerfetzt Hand

Dietzenbach - Der Rettungsdienst im Kreis Offenbach meldet aus der Silvesternacht schwere Verletzungen durch Böller.

Die Fahrzeuge der drei hier tätigen Rettungsdienst-Organisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, Eigenbetrieb Rettungsdienst Kreis Offenbach) und die drei Notarzteinsatzfahrzeuge fuhren zu insgesamt 131 Notfalleinsätzen (Vorjahr 148) aus. Davon entfielen 38 Einsätze auf die Noteinsatzwagen (Vorjahr 23).

Der Leitstelle des Rettungsdienstes in Dietzenbach wurden sieben Verletzungen mit Feuerwerkskörpern gemeldet. In einem Fall war die Hand des Opfers durch einen Böller bis auf die Knochen zerfetzt. Zwei Finger mussten amputiert werden. Bei den übrigen Notfällen während der Nacht handelte es sich in der Mehrzahl um internistische und chirurgische Fälle – beispielsweise um Verletzungen des Gesichts, Schnittverletzungen oder Sturzverletzungen.

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Die 29 Freiwilligen Feuerwehren mussten im Kreisgebiet zu 36 Einsätzen (Vorjahr 35) ausrücken. Dies teile der Kreisfeuerwehrverband gestern mit. Ein größerer Einsatz war gegen 1.30 Uhr zu bewältigen, als im Hainburger Ortsteil Hainstadt eine Gartenhütte und zwei Carports brannten. Ein abgestelltes Motorrad und ein Auto wurden Opfer der Flammen, die Fassaden zweier Häuser beschädigt. (mic)

Rubriklistenbild: © dpa

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