Stephanie Miceli feiert im Bürgerhaus

Geburtstagsparty mit vier Chören

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Chorleiterin Stephanie Miceli feiert ihren runden Geburtstag öffentlich und mit befreundeten Musikern im Bürgerhaus. 

Dietzenbach - Chorleiterin Stephanie Miceli hat am Dienstag ihren 50. Geburtstag gefeiert. Die große Party steigt jedoch am Samstag im Bürgerhaus: „Celebration – Die Chorparty“. Von Ronny Paul 

Die Dietzenbacherin Stephanie Miceli hat mit ihren Chören schon diverse nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen. Ihren 50. Geburtstag feiert sie nun musikalisch mit vier Chören und einer Band im Bürgerhaus. Dazu verlosen wir dreimal zwei Karten. Vorab verrät Miceli im Interview, wie ihre Leidenschaft fürs Chorsingen geweckt wurde und was die Besucher am Samstag erwartet.

Was bedeutet Singen für Sie?

Singen tut mir einfach gut. Ich liebe es zu singen, auch wenn ich keine Solosängerin bin. Ich denke, so geht es vielen. Ganz alleine auf der Bühne zu stehen, ist unglaublich schwierig. Im Chorverbund hingegen kann man seine Gefühle fast frei von Lampenfieber rauslassen. Außerdem kann man auch ohne jahrelang Erfahrungen gesammelt zu haben gemeinsam musizieren. Und eben das finde ich am Singen so schön.

Wann haben Sie erste musikalische Erfahrungen gemacht?

Mit sieben Jahren habe ich begonnen, Tasteninstrumente zu lernen: erst Heimorgel und Akkordeon, mit elf Jahren dann auch Klavier. Als Kind habe ich allerdings nie im Chor gesungen, das hat sich bei uns im Ort nicht angeboten.

Wie ist dann Ihre Chorleidenschaft entflammt?

Ich hatte einen sehr singfreudigen Musiklehrer in der Oberstufe, der ganz tolle Projekte mit uns Schülern auf die Beine gestellt hat. Als ich Musik und Deutsch auf Lehramt studiert habe, haben wir im Studium große Projekte gemacht. Während des Studiums haben wir Studenten uns parallel Chöre gesucht, um das Dirigieren zu lernen. Daraus ist eine Leidenschaft geworden.

Wie ging es weiter?

Ich habe bald gemerkt, dass es einfacher ist, Sänger mit populärer als mit traditioneller Musik für die Chöre zu gewinnen. So bin ich ziemlich schnell auf die poppige Schiene gerutscht: Pop, Rock, Jazz, Musical und Gospel. Darauf habe ich im Laufe der vielen Jahre auch meinen Schwerpunkt gelegt.

Wie viele Chöre leiten Sie derzeit?

Fünf Chöre, inklusive Kinderchöre. Ich hatte auch schon mal elf gleichzeitig. Ich habe mein Engagement meiner Tochter zu Liebe reduziert. Gerade bei Erwachsenenchören ist man viel abends unterwegs und das ging dann nicht mehr. Mittlerweile singt meine Tochter selbst bei Vocalive.

Was erwartet die Besucher am Samstag im Bürgerhaus?

Ein buntes Programm mit vier unterschiedlichen Chören, die ich alle leite. „Vocomotion“ aus Dietzenbach ist natürlich der Lokalmatador. Wir präsentieren einige Stücke aus unserem letztjährigen Musicalprogramm, sehr lebendig mit großartigen Kostümen. Eine Band wird dabei sein und die Chöre begleiten. Vocalive singt poppige und rockige Stücke, mein Frauenchor „LadyLike“ Pop und Gospel. Bei „Hot’n Spicy“ singe ich selbst mit. Das sind acht Mädels, mit denen ich in der Besetzung vor fast zehn Jahren das letzte Mal gesungen habe. Zudem spielt die Band „Celebration“ Tanzmusik.

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