Bis 2022 müssen Bushaltestellen barrierefrei sein

Umbau der L3001 noch ganz am Anfang

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Derzeit laufen Planungen für die Umgestaltung der L3001. Bis 2022 müssen Bushaltestellen allerdings barrierefrei gestaltet sein.

Dietzenbach - Die angedachte teilweise Umgestaltung der L3001 stehe noch ganz am Anfang der Planungen, sagt Sandra Homberg, Leiterin des Fachbereichs Bau- und Immobilienmanagement. „Mehr ist noch nicht passiert“, fügt sie an.

Aktuell gehe es darum, Möglichkeiten zur Umgestaltung der L3001 vom Waldschwimmbad bis nach Steinberg zu ermitteln. Bis 2022 müsse etwa – aufgrund von Gesetzesänderungen – Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) realisiert und somit die Bushaltestellen entsprechend angepasst werden. Hinzu kommt, dass die Stadt auch die Radwege ausbauen werde. Dabei solle berücksichtigt werden, dass die Offenbacher Straße teilweise von vier auf zwei Spuren zurückgebaut werden soll, so Homberg. „Neben der Bundesstraße ist die L3001 unser Hauptverkehrsweg“, teilt Bürgermeister Jürgen Rogg mit. Daher sei ein langfristiges Gesamtkonzept im Vorfeld sinnvoll, um einerseits rechtlichen Vorgaben und andererseits unterschiedlichen Interessen bestmöglich und wirtschaftlich nachzukommen, so der Bürgermeister weiter.

Der Planungsauftrag für die L3001 werde, nachdem die Stadtverordneten in ihrer letzten Versammlung 2015 den Auftrag erteilt haben, derzeit innerhalb der Verwaltung erarbeitet. Das zu beauftragende Planungskonzept werde im „Arbeitskreis Radverkehr Dietzenbach“ abgestimmt. Daran beteiligt sind neben allen Fraktionen, der Seniorenbeirat, der ADFC, die Polizei sowie das Ordnungsamt. Der Arbeitskreis beschäftigt sich aber nicht nur mit Interessen der Radfahrer, sondern auch mit denen der anderen Verkehrsteilnehmer.

ron

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