Viele Arbeitsplätze und hohes Bruttoinlandsprodukt

Kreis punktet als Standort

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Viele Arbeitsplätze und hohes Bruttoinlandsprodukt

Der Kreis Offenbach steht wirtschaftlich so gut da wie noch nie. In einer Rangliste der 401 kreisfreien Städte und Kreise verbesserte er sich um 20 Ränge und belegt nun Platz 37. Das geht aus einer Studie des Forschungsinstituts Prognos hervor.

Dietzenbach – Spitzenreiter aus Hessen sind Darmstadt (Platz 4), Frankfurt (10) und der Main-Taunus-Kreis (11), Schlusslicht ist der Vogelsbergkreis (298).

Hessenweit Spitze ist der Kreis Offenbach bei der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze: Von 2013 bis 2018 verzeichnete er mit 16,7 Prozent den höchsten Anstieg in Hessen, insgesamt gehen 130 000 Menschen im Kreis einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Die meisten Arbeitsplätze im Kreis bietet die Stadt Neu-Isenburg (30 300) gefolgt von Dreieich (knapp 16 000) und Langen (15 000).

Der Kreis verweist außerdem auf kürzlich veröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamts zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten für das Jahr 2017: Demnach war der Landkreis Offenbach stärkster Landkreis in Hessen und trug 15,3 Milliarden Euro (5,5 Prozent) zur hessischen Wirtschaftsleistung bei. Bessere Zahlen konnten nur die Städte Frankfurt und Wiesbaden vorweisen. Überdurchschnittlich schloss der Kreis auch beim jährlichen BIP je erwerbstätiger Person ab: Mit knapp über 92 000 Euro lag er 12,4 Prozent über dem Landeswert (81 900 Euro).

„Natürlich profitieren wir von unserer Lage in der Metropolregion Frankfurt/ Rhein-Main“, freut sich Landrat Oliver Quilling über die Zahlen. „Aber wir arbeiten seit Jahren kontinuierlich daran, die Standortfaktoren im Kreis weiter zu optimieren.“  nb

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