Frauen wurden ohnmächtig

Weinfest: Verdacht auf K.-o.-Tropfen nicht bestätigt

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Das 24. Weinfest in Dietzenbach

Dietzenbach - Zwei Personen haben sich nach dem am Dienstag erschienenen Artikel „K.-o.-Tropfen auf dem Weinfest“ auf der Dietzenbacher Polizeidienststelle gemeldet.

Allerdings haben sich bislang die Gerüchte, dass auf dem Weinfest eine solche Substanz verabreicht wurde, nicht bestätigt, sagt Erster Kriminalhauptkommissar Michael Berkefeld, Leiter der Ermittlungsgruppe. Man habe in jede Richtung ermittelt, Rückfragen haben nichts ergeben. Aufgrund der Erkenntnisse der Polizei und der Ärzte gebe es keine konkreten Hinweise auf eine Verabreichung von K.-o.-Tropfen auf dem Weinfest: „Es liegen uns keine Unterlagen vor, die das anfängliche Gerücht bestätigen“, betont Berkefeld. Zunächst hieß es, eine Substanz sei festgestellt worden, die K.-o.-Tropfen zuzuordnen ist. Eine 81-Jährige und eine 53 Jahre alte Frau hatten sich unwohl gefühlt und sind unabhängig voneinander auf dem Europaplatz beziehungsweise im Bürgerhaus umgekippt und ohnmächtig geworden. Eine der Damen hatte den Fall vergangene Woche angezeigt. Berkefeld vermutet analog zur Erstdiagnose der Sanitäter vor Ort, dass verschiedene Faktoren wie Hitze, Alkohol und Alter zusammengekommen seien und zur Ohnmacht der beiden Frauen geführt haben könnten. (ron)

Weinfest in Dietzenbach: Neue Bilder

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