WIR-BfD fordert mehr Kontrollen

Gefahr und Lärmbelästigung durch Raser auf Bahnhofstraße

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Die Spielstraße an der Bahnhofstraße, die von der Babenhäuser abzweigt, ist deutlich mit zwei Schildern gekennzeichnet.

Dietzenbach - Die Verkehrssituation auf dem als Spielstraße gekennzeichnetem Abschnitt der Bahnhofstraße, der von der Babenhäuser abgeht, erachtet die WIR-BfD als bedenklich.

In zwei Anträgen für die kommende Stadtverordnetenversammlung am Freitag, 15. Juni, 19 Uhr im Rathaus (Europaplatz 1) fordert die Fraktion zum einen Verkehrsüberwachung und verkehrslenkende Maßnahmen und bittet den Magistrat, die möglichen Kosten solcher Schritte abzuschätzen und den Stadtverordneten vorzulegen.

„Leider wird durch motorisierte Verkehrsteilnehmer die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit (Schrittgeschwindigkeit: vier bis sieben Km/h) oftmals erheblich überschritten und die geltenden Parkregeln nicht beachtet“, heißt es in dem vom Fraktionsvorsitzenden Harald Nalbach unterzeichnetem Antrag. Dieser Straßenabschnitt in der Altstadt werde „sehr stark“ von Fußgängern frequentiert, Jugendliche und Kinder nutzten den Weg etwa auch zur Dietrich-Bonhoeffer-Schule oder zur Kita I, Friedenstraße. „Laut Straßenverkehrsordnung dienen verkehrsberuhigte Zonen zur Minimierung des Unfallrisikos und räumen Fußgängern weitreichende Rechte ein“, schreibt die WIR-BfD. „Nach Informationen mehrerer Anwohner haben sich das Gefährdungspotenzial und die Lärmbelästigung durch Geschwindigkeitsüberschreitungen – besonders in den Abendstunden – dramatisch verstärkt.“

So viel kosten Sie die zehn größten Verkehrssünden

Daher fordert die Fraktion von der Verwaltung im verkehrsberuhigten Bereich – Bahnhof-, Babenhäuser-, und Friedenstraße – „vermehrt Mitarbeiter des Ordnungsamtes zur Verkehrsüberwachung einzusetzen“ und Geschwindigkeitsmessungen im Spielstraßenabschnitt vorzunehmen. Ebenso insistiert die WIR-Fraktion, den ruhenden Verkehr konsequenter zu überwachen und sehen auch Geschwindigkeitskontrollen in der Bahnhof- und der Babenhäuser Straße als notwendig an.

Geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen wie etwa Bodenschwellen oder Blumenkübel bringt die Fraktion ebenso ins Spiel. Der Magistrat solle prüfen, ob solche Schritte dort möglich sind und welche Kosten dafür entstehen würden. Ob die beiden Anträge der WIR-BfD eine Mehrheit finden, ist offen. (ron)

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