Kathrin Sachse präsentiert ihre abstrakte Fotokunst

Alter Kiosk in Dreieichenhain als Ausstellungsort

Auf abstrakte Fotokunst hat sich Kathrin Sachse spezialisiert
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Auf abstrakte Fotokunst hat sich Kathrin Sachse spezialisiert

Die Dreieichenhainer Künstlerin Kathrin Sachse bringt ihre abstrakte Fotografie in den öffentlichen Raum und stellt im alten Kiosk am Dreieichplatz aus.

Deswegen ist sie auf die Suche gegangen, nach einem Ort, an dem sie ihre Bilder zeigen und gleichzeitig den Abstandsregeln gerecht werden kann. Der alte Kiosk am Dreieichplatz vor dem Obertor an der Dreieichenhainer Altstadt, den die Handwerker der Gruppe „Sieben auf einen Streich“ im Oktober 2015 renoviert haben und der seitdem den örtlichen Geschäftsleuten und Vereinen als Werbefläche und Plattform zur Verfügung steht, wird jetzt Ausstellungsfläche für die abstrakte Fotokunst.

„Ich habe drei Schaufenster gemietet, so dass mir gleich eine ganze Front am Platz zur Verfügung steht“, erzählt Sachse. Sie hat diese besondere Ausstellung zu einem ganz eigenen Projekt gemacht und einen neuen Bilderzyklus geschaffen. Unter dem Titel „Verwebungen der Eindrücklichkeit“ zeigt sie zwei Trilogien in Kupferrahmen, die sie auch selbst herstellt und die somit zum Kunstgegenstand gehören. „Ich arbeite mit der Fotografie, aber meine Motive sind nicht mehr erkennbar, was sie eigentlich sind. Ich möchte die Bilder aber auch gar nicht weiter erklären. Ich schaffe eine ganz neue Welt, die sich der Betrachter selbst interpretieren soll. Jeder darf selbst für sich entscheiden, was er in den Bildern sieht“, erläutert Kathrin Sachse.

Einen Namen gibt sie den Trilogien trotzdem: Die Passanten, die an den Kioskfenstern vorbeilaufen, können sich „Meer der Erinnerung“ und „Die gelassene Stärke unserer Brüche“ anschauen. Außerdem hängt die Künstlerin, die neben der Kunst als Mediendesignerin und freie Fotografin arbeitet, auch ein Plakat mit dem Hinweis zu der derzeit noch laufenden Online-Ausstellung auf.

Jedes ihrer Werke ist ein Unikat. Die Fotokunstwerke lässt Sachse limitiert nur 22- Mal drucken, aber durch den eigens hergestellten Rahmen gleicht kein Bild dem anderen. Zur Installation in dem Kiosk hat die in Leipzig geborene Künstlerin eigene Stellwände gebaut, damit die Bilder möglichst nah am Glas der tiefen Fenster stehen können. „Ich freue mich über diese so besondere Ausstellung. Der Dreieichplatz ist eine schöne Location und sicher auch ein Ort, an dem viele Passanten vorbeikommen, denen meine Kunst jetzt auffällt.“

Die Bilder werden auf jeden Fall bis Mitte Januar in dem alten Kiosk in Dreieichenhain zu sehen sein. Wer sich für die Arbeiten von Kathrin Sachse interessiert, kann sich auch auf der Internetseite der Künstlerin informieren.  njo

» kathrin-sachse.de

Kathrin Sachse stellt am Dreieichplatz aus.

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