CDU-Neujahrsempfang

Auch in mauen Zeiten mutig gestalten

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CDU blickt mit Zuversicht nach vorne – und ehrt zwei langjährige Aktivposten. Gruppenbild mit den beiden neuen Trägern der Alfred-Dregger-Medaille: (von links) Margarete Stier, Ex-Bürgermeister Bernd Abeln, Preisträger Fritz Stier, CDU-Chef Hartmut Honka, Kreisvorsitzender Frank Lortz, Karin Holste-Flinspach (CDU-Vorsitzende Dreieichenhain), Preisträger Volker Gerhardt und Christine Gerhardt.

Dreieich - Zwei Ehrungen für außergewöhnliche Leistungen verliehen dem CDU-Neujahrsempfang in der Halle der SKG Sprendlingen besonderen Glanz. Von Enrico Sauda 

Dreieichs CDU-Chef und Landtagsabgeordneter Hartmut Honka und Landtagsvizepräsident sowie CDU-Kreisvorsitzender Frank Lortz überreichten Professor Dr. Fritz Stier und Volker Gerhardt am Freitagabend für ihre langjährige Treue und ihre Verdienste die Alfred-Dregger-Medaille.

Die Auszeichnung erhalten Parteimitglieder für ihr „besonderes bürgerschaftliches Engagement“, aber auch für große Verdienste um die Partei. In seiner Rede lobte Lortz den Einsatz von Fritz Stier, der 1969 in die CDU eintrat und in Dreieichenhain in der Gemeindevertretung saß. Nach der Gebietsreform, durch die Dreieichenhain einer von fünf Stadtteilen Dreieichs wurde, war Stier Ortsvorsteher. „Er hat die Probleme der Menschen in Dreieichenhain hautnah miterlebt“, betonte Lortz und zählte einige von Stiers Verdiensten auf. Dazu gehörten – „neben vielen anderen“ – der Kampf für den Erhalt der Dreieichenhainer Altstadt und sein Engagement für die Heimatgeschichte. Stier war lange Jahre Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins. Und: „Er war und ist ein Aktivposten für die CDU bei allen Wahlkämpfen.“ Stier sei ein Vorbild für die jüngere Generation, so Lortz.

Offene Ohren

Volker Gerhardt habe „die Farben der CDU immer in seiner sehr eigenen Art vertreten“, lobte Lortz den zweiten Ausgezeichneten, der vor genau drei Jahrzehnten Parteimitglied wurde. Seitdem gehörte er dem Stadtparlament an, war ein Jahrzehnt lang Mitglied des Kreistags und des Ortsbeirats. „Er hat sich immer mit Nachdruck für die Interessen seiner Stadt eingesetzt“, sagte Lortz. Gerhardt habe stets zur CDU gestanden – „in guten, wie in weniger guten Zeiten“.

Sinn und Zweck des Neujahrsempfangs sei, so Hartmut Honka vor mehr als 100 Gästen, den Mitgliedern von Vereinen für ihre Arbeit zu danken, durch die Dreieich lebens- und liebenswert wird, und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. „Sie wissen, Sie stoßen bei uns immer auf offene Ohren.“ Für den CDU-Chef war die Eröffnung der Ortsumfahrung Offenthal der Höhepunkt 2013, „auch wenn sie an einem Freitag, den 13., stattfand“. Dass im Heckenborn seit einiger Zeit die Bagger rollen, „ist gut so“, betonte Honka und: „Am besten wäre es, sie würden anschließend im Baugebiet nördliche Albert-Schweitzer-Straße weitermachen.“

Zudem lobte Honka das neu gebildete Bürgerforum zur Neuen Mitte in Sprendlingen. Dort würden „möglichst viele Ideen und Interessen berücksichtigt – das ist keine Alibi-Veranstaltung“. Honka ist gespannt, „ob es im Laufe des Jahres gelingt, einen wesentlichen Faktor mitten in Sprendlingen zu liefern“. Der Vorsitzende unterstrich die Entscheidung seiner Partei, in Sachen Spielplätze „so, aber nicht weiter“ gesagt zu haben. Außerdem hob er die Leistungen der Vereine hervor. Unter anderem die des TV Dreieichenhain: „Der TVD geht mutig voran, nimmt sein Schicksal in die eigenen Hände. Das ist richtig so, denn nur zu jammern, damit ist niemandem geholfen.“

Die Perspektiven für die Stadt seien nicht schlecht – trotz der Vorgaben durch den Rettungsschirm. Dreieich, so Hartmut Honka, habe im gesamten Kreis nach Neu-Isenburg die zweithöchsten Steuereinnahmen. „Diese Chance müssen wir nutzen, um gut über die Runden zu kommen.“

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