Aufwertung der Robert-Bosch-Straße

Mehr Grün im Gewerbegebiet

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Die Stadt lässt den Abschnitt der Robert-Bosch-Straße zwischen Offenbacher Straße und Gustav-Otto-Straße ummodeln. Dadurch soll sich die Sicherheit für Radler erhöhen. Zudem wird der Mittelstreifen aufgewertet. Die Markierung kommt noch weg.

Dreieich - In der Robert-Bosch-Straße tut sich was. Nicht nur an der Ecke zur Frankfurter Straße, wo die MHK Group ihre neue Europazentrale baut.

Im östlichen Teil will die Stadt einen 200 Meter langen Abschnitt aufwerten und damit ein schöneres Entree ins Gewerbegebiet schaffen. Der Neubau der MHK-Zentrale im Sprendlinger Norden wird für Dreieich eine herausragende Visitenkarte. Einen kleinen Beitrag zur Aufwertung leistet jetzt auch die Stadt. Seit knapp zwei Wochen sind auf dem Teilstück der Robert-Bosch-Straße zwischen Offenbacher Straße und Gustav-Otto-Straße Arbeiter am Werkeln. Die Straßenführung bekommt einen neuen Zuschnitt, und der Abschnitt ein freundlicheres, sprich grüneres Gesicht.

Dazu werden die beiden Spuren Richtung Gustav-Otto-Straße – die eine für Linksabbieger, die andere für Geradeausfahrer – jeweils von 2,75 auf 3,15 Meter verbreitert. Der bislang zwei Meter breite Mittelstreifen wächst auf 3,35 Meter an, sodass die vorhandene Sperrfläche komplett entfallen kann. Der Radfahrstreifen bleibt erhalten. Die Planung berücksichtigt zudem die optionale Anordnung einer Bushaltestelle am nördlichen Fahrbahnrand.

Die Fachleute versprechen sich zwei positive Effekte. „In diesem Straßenabschnitt haben wir ein hohes Aufkommen von Lkw durch die Andienung der Gewerbebetriebe. Durch die Verbreiterung der beiden Fahrspuren erreichen wir somit eine höhere Sicherheit für die Radfahrer. Zudem bieten wir nicht zuletzt unseren Gästen aus nah und fern durch die deutliche Aufwertung des Stadtbildes ein freundlicheres Entree ins Gewerbegebiet. Der in der Mitte der Straße befindliche Grünstreifen wird durch die Verbreiterung von zirka 270 auf 500 Quadratmeter vergrößert. Durch die neue Breite ist jetzt auch eine sinnvolle Begrünung des Streifens möglich“, führt Erster Stadtrat Martin Burlon aus.

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17 Purpur-Erlen plus eine pflegeleichte Staudenmischpflanzung zieren künftig den Mittelstreifen. „Eine Staudenmischpflanzung liefert im ganzen Jahr wechselnde Pflanzenbilder und Blühaspekte. Selbst im Winter bieten die Stauden noch einen ansprechenden Anblick“, sagt Sylvio Jäckel, Landschaftsarchitekt beim Dienstleistungsbetrieb für Dreieich und Neu-Isenburg. Mit Staudenmischpflanzungen habe man in den vergangenen Jahren an mehreren Stellen, beispielsweise in der Langener Straße in Götzenhain, gute Erfahrungen gemacht, so Jäckel. Die Flächen hätten sich prima entwickelt und die Rückmeldungen der Bürger seien sehr positiv. „Deshalb wagen wir mit der nun größten Fläche im Stadtgebiet den nächsten Schritt“, ergänzt Martin Burlon.

Mit dem Setzen der Bäume wurde bereits begonnen, die Stauden folgen in den nächsten Tagen, wenn die Arbeiten an der Straße abgeschlossen sind. Für Januar ist die Demontage der im Mittelstreifen stehenden und in die Jahre gekommenen Schilderbrücke aus Beton vorgesehen. Der Ersatz wird deutlich dezenter ausfallen. (fm)

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