Götzenhainer Minikreisel

Dreieich: Beton löst Hartgummi in der Mittelinsel ab

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Die Tage des Provisoriums sind gezählt. Ende der Woche sollen die Umbauarbeiten am Götzenhainer Minikreisel abgeschlossen sein.

Dreieich – Vor ziemlich genau zwei Jahren hat die Stadt den Kreuzungsbereich von Geißberg, Philippseicher und Langener Straße in Götzenhain mit einem Minikreisel ausgestattet. Die Stadt versprach sich davon mehr Sicherheit und einen besseren Verkehrsfluss.

Mit den Erfahrungen sind die Verantwortlichen im Rathaus offenbar zufrieden, denn aktuell wird – wie damals in Aussicht gestellt – nachgebessert. Die bisherige Ausführung hatte provisorischen Charakter, die Elemente in der Kreiselmitte bestanden aus Hartgummi. Die Teile gingen aber immer wieder mal kaputt, vor allem weil Busse oder Lkw drüberfuhren. In Ausnahmefällen kam es auch vor, dass Autofahrer einfach über die roten Gummi-Elemente bretterten und gar nicht merkten, dass sie einen Kreisel passiert hatten.

Das ist künftig nicht mehr möglich, zumindest Pkw-Fahrer sollten sich davor hüten. Seit Montag ist eine Firma am „scharfen Eck“ mit Umbauarbeiten beschäftigt, was naturgemäß mit Behinderungen des Verkehrs einhergeht. In der Mitte entsteht eine aufgepflasterte Fläche mit Randsteinen. Der Kreisel sei ausreichend bemessen für Lastwagen und Busse, sagt Britta Graf von der städtischen Pressestelle.

Die Arbeiten liegen nach ihren Worten im Zeitplan. Sie sollen am Freitag mit dem Aufbringen der Markierung abgeschlossen werden. Die bauliche Lösung schlägt laut Graf mit etwa 15 000 Euro zu Buche. Die Umgestaltung der Kreuzung 2017 hatte zirka 40 000 Euro gekostet.  

fm

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