In Sachen Strothoff School

BfD: Neubau auf Firmenareal die bessere Lösung

Dreieich - Nach Darstellung der MHK-Group ist es ein Missverständnis, für Landrat Oliver Quilling nicht.

Seine Aussage, Firmenchef Hans Strothoff plane den Neubau der Internationalen Schule nahe seiner neuen Europazentrale im Sprendlinger Norden, hatte das Unternehmen umgehend dementiert (wir berichteten). Da ist es kein Wunder, wenn die Fraktion Bürger für Dreieich (BfD) zu dem Schluss kommt, dass es in der Kommunikation zwischen Investoren und Politik nach wie vor große Verbesserungspotenziale gibt. Die „Verständigungsdefizite“ zögen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Prozess um die Zukunft der Schule. Dabei sei das Thema Schulentwicklung insgesamt eminent wichtig, gerade vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen, konstatiert die Vorsitzende der zweiköpfigen Fraktion, Natascha Bingenheimer.

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Die Strothoff International School sei ein tragender Baustein in der Dreieicher Bildungslandschaft, das Engagement von Hans Strothoff für die Stadt könne gar nicht hoch genug geschätzt werden. „Inhaltlich geht es darum, neben der Lettkaut alternative Standorte zu eruieren, falls sich das aktuelle Planungsvorhaben als nicht haltbar erweisen sollte. Für diesen Fall muss man gerüstet sein, denn es war noch nie gut, ein Projekt gegen zu viel Widerstand oder große Hindernisse zu realisieren“, so Bingenheimer. Ihre Fraktion plädiere immer noch dafür, das Projekt Neubau Internationale Schule von den Plänen für den Sportcampus zu trennen. Die Idee, einen komplett neuen Bau nahe der MHK-Europazentrale unterzubringen, finden die BfD gut.

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„Dreieich erhält mit dem Gebäude der MHK-Group und dem dortigen Gelände ein überaus repräsentatives Eingangstor und dessen Attraktivität ließe sich weiter steigern“, meint Bingenheimer. Die jüngsten Informationen und Äußerungen zum Thema Schulneubau seien „aber scheinbar widersprüchlich“. Das lasse darauf schließen, dass weiter um einen Konsens gerungen werden müsse, „obwohl es bereits den Aufstellungsbeschluss für das hochumstrittene Gesamtprojekt Sport- und Bildungspark Lettkaut gibt“. (fm)

Rubriklistenbild: © Archiv: Strohfeld

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