Jugendarbeit nicht gefährden

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Die Sozialdemokraten verschaffen sich vor Ort einen Eindruck vom Angebot des BIK-Hauses.

Dreieichenhain (kd) - Die Dreieicher SPD hat dem BIK-Haus einen Besuch abgestattet. Stadtverordnete, Vertreter der Jusos sowie des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen haben sich bei dieser Gelegenheit über die Jugendarbeit im „Haus für Bildung, Integration und Kultur“ informiert.

Neben der Neugier an der alltäglichen Arbeit in der Jugendeinrichtung bewegte die Besucher von der SPD insbesondere die Frage, welche Konsequenzen die Sozialarbeiter im BIK-Haus aus der durch die Schuldenbremse drohenden Kürzung von anderthalb Planstellen in der Kinder- und Jugendarbeit fürchten.

Insbesondere die Tatsache, dass es unter der Woche für 2,50 Euro ein reichhaltiges und warmes Mittagessen für die Kinder und Jugendlichen im BIK-Haus gibt, stieß auf großes Wohlwollen bei den interessierten Gästen.

Gut ausgestatteter Computerraum

Im gut ausgestatteten Computerraum gibt es sogar einen Rennsimulator. Die Sozialpädagogen versicherten, dass den Kindern und Jugendlichen dort der bewusste Umgang mit dem Internet und insbesondere mit Sozialen Netzwerken wie Facebook vermittelt werde. Daher leistet das Jugendzentrum in den Augen der Mitarbeiter eine notwendige medienpädagogische Arbeit, die häufig in den Schulen zu wenig Platz finde.

Im Hinblick auf die Schuldenbremse hoffen die Vertreter der SPD und die Sozialpädagogen im BIK-Haus, dass trotz drohender Kürzungen die umfangreiche Arbeit weiterhin aufrechterhalten werden kann.

Keine Kürzungen bei der Jugendarbeit

„Die SPD und die Jusos sind sich bewusst, dass, um den kommunalen Haushalt nachhaltig und erfolgreich zu konsolidieren, alle städtischen Bereiche einen Beitrag dazu leisten müssen“, sagt Jan Eric Filipczak, Pressesprecher der Dreieicher Jusos und Mitglied im Vorstand der SPD. „Allerdings dürfen die Kürzungen nicht soweit gehen, dass die in Dreieich sehr erfolgreiche Jugendarbeit gefährdet ist.“

Dies führe nur dazu, dass für die Gesellschaft in der Zukunft Folgekosten auftreten, die die gegenwärtigen Kosten massiv übersteigen würden. „Daher ist eine präventive Jugendarbeit, die sowohl im Integrations- als auch Kulturbereich hervorragende Ergebnisse liefert, auch zukünftig notwendig“, meint Filipczak abschließend.

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