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Vorverkauf der Burgfestspiele gut angelaufen

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Dreieichenhain - „Das hat sich eingespielt. “ Wolfgang Barth, Veranstaltungsleiter der Bürgerhäuser, ist mit der Entwicklung des Vorverkaufs für die Burgfestspiele 2016 zufrieden. Es sind zwar noch keine Veranstaltungen ausverkauft, aber für einige werden die Karten knapp. Von Holger Klemm

Dazu zählen mit der Italienischen Opernnacht am 17. Juli und mit Konstantin Wecker & Band am 22. Juli zwei Dauerbrenner. Und auch für die Auftritte des Musikkabarettisten Bodo Wartke, der mit zwei Programmen (13. und 14. Juli) gastiert, sollten Interessierte sich langsam sputen. Unvergessen sind seine fulminante Eröffnung der Festspiele 2014 mit „Swingende Notwendigkeit“ und seine verschiedenen Auftritte im Bürgerhaus.

Genaue Zahlen zum Vorverkauf kann Barth noch nicht vorlegen. Eine erste Übersicht stellt er immer erst Ende Januar zusammen, wenn der Frühbucherrabatt ausgelaufen ist. Seiner Einschätzung läuft es aber so wie in den Vorjahren, was ihn zuversichtlich stimmt, an die Traumsaison des vergangenen Jahres anknüpfen zu können. Damals gab es einen Rekord mit 25.500 Besuchern.

Das ist nicht zuletzt ein Beweis dafür, dass die Festspiele, die im zehnten Jahr von den Bürgerhäusern ausgerichtet werden, längst unverzichtbarer Bestandteil des Kultursommers geworden sind. 2016 stehen vom 4. Juli bis zum 21. August an 36 Tagen 32 verschiedene Programmpunkte mit insgesamt 39 Vorstellungen an. 850 Plätze stehen zur Verfügung, davon sind 80 Prozent überdacht.

Musical „Cinderella“ zum Auftakt

Zum Auftakt wartet am 4. und 5. Juli mit „Cinderella“ ein turbulentes Musical mit Rock-, Blues- und Popklassikern. Die Produktion des Hessischen Landestheaters Marburg ist stark gefragt. Dasselbe kann Barth für die drei Aufführungen des Musicals Evita (18. bis 20. August) von Andrew Lloyd Webber, präsentiert von den Burgfestspielen Bad Vilbel, sagen.

Zu den Dauerbrennern zählt natürlich auch The Ukulele Orchestra of Great Britain (13. August), dessen frühere Auftritte in der Burg immer ausverkauft waren. In den vergangenen Jahren waren Sabine Fischmann und Ali Neander Stammgäste bei der Kleinkunstreihe am Götzenhainer Maislabyrinth. Diesmal kommen sie mit Band zu den Festspielen (14. August). Und auch da kann Barth eine rege Nachfrage verzeichnen.

Einen größeren Zuspruch wünscht er sich für Thomas Quasthoff & Michael Frowin, die mit ihrem Programm „Keine Kunst“ am 8. Juli gastieren. „Quasthoff ist nicht nur ein weltweit gefeierter Bassbariton, sondern auch ein hervorragender Kabarettist“, sagt Barth. Und das stellt er zusammen mit dem Kabarettisten Frowin eindrucksvoll unter Beweis. Auch beim Gastspiel von Jan Plewka, der am 23. Juli Lieder von Rio Reiser singt, könnte laut Barth die Nachfrage anziehen. „Doch das wird noch kommen“, gibt er sich optimistisch.

Mit von der Partie sind zudem Stefan Gwildis (9. Juli), Willy Astor (12. Juli), Maybebop (15. Juli), The Glenn Miller Orchestra (16. Juli), Henni Nachtsheim & Rick Kavanian (20. Juli), Vince Ebert & Philipp Weber (24. Juli), Ulrike Neradt (24. Juli), Gayle Tufts (7. August) und Wladimir Kaminer (10. August). Außerdem sind folgende Produktionen und Theaterstücke zu sehen: „Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer“ (7. Juli), der Dauerbrenner „Isch glaab dir brennt de Kittel“ (10. Juli), „Ronja Räubertochter“ (11. und 12. Juli), „König Lear“ (21. Juli), „Michael Kohlhaas“ (28. Juli), die A-Cappella-Nacht (29. Juli), Jazz in der Burg (30. und 31. Juli), Varieté unter Sternen (4. bis 6. August), „Der eingebildet Kranke“ mit Michael Quast (11. und 12. August), „Der Name der Rose“ (16. August) und zum Finale am 21. August die Firedancer.

Für die Macher um Leiter Benjamin Halberstadt und Barth ist es wichtig, so viele Karten wie möglich im Vorfeld abzusetzen. „Wir leben vom Vorverkauf, nicht von der Abendkasse“, so Barths Erfahrung. Einen Anreiz bietet noch bis zum 31. Januar der Frühbucherrabatt. Dieser beläuft sich auf zwei Euro pro Karte in den Kategorien eins bis vier. Karten und weitere Informationen gibt es im Ticket-Center des Bürgerhauses,  06103/60000.

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