„Das Risiko ist beherrschbar“

Dreieich ‐ Das Abstimmungsergebnis im Haupt- und Finanzausschuss war keine Überraschung mehr: CDU und SPD haben sich - wie zuvor schon der Bauausschuss - für die Bebauung des 14 Hektar großen Heckenborn-Areals zwischen Herrnröther Straße und Autobahn 661 ausgesprochen. Von Klaus Hellweg

Damit steht dem Vorhaben nichts mehr im Wege; die Zustimmung des Plenums, das am 20. April tagt, ist Formsache. Bürgermeister Dieter Zimmer nutzte die Gelegenheit, sich gegen die immer wieder geäußerte Kritik zur Wehr zu setzen, die Stadt gehe mit dem Projekt ein unkalkulierbares finanzielles Risiko ein und solle lieber gegen die Zahlung von einer Million Euro aussteigen statt sich finanziell zu vergaloppieren.

Der Verkauf der 1,7 Hektar großen Fläche, über die die Stadt im Heckenborn verfüge, bringe etwa drei Millionen Euro in die Stadtkasse. Weitere zwei bis 2,5 Millionen Euro ließen sich als so genannter Umlegungsvorteil erzielen.

Das Risiko, das sich aus der Heckenborn-Bebauung ergebe - auch dann, wenn die Stadt unverkäufliche Liegenschaften später zurück nehmen müsse - sei beherrschbar. Die aktuelle Diskussion bezeichnete Zimmer deshalb als „unfair“. Die Stadt wisse, was sie tue.

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