Großeinsatz

Missglücktes Überholmanöver auf der B486 bei Dreieich: Vier Verletzte

Bundestraße mit Rettungsfahrzeugen der Feuerwehr
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Schwerer Unfall bei Dreieich: Vier Verletzte

Am frühen Sonntagmorgen kam es auf der B486 bei Dreieich zum einem schweren Unfall. Vier Menschen wurden dabei verletzt.

  • Schwerer Unfall auf der B486 bei Dreieich.
  • Vier Verletzte mussten ins Krankenhaus.
  • Großeinsatz der Feuerwehr Dreieich.

Dreieich - Am frühen Sonntagmorgen (13.09.2020) ist auf der B486 (Ortsumfahrung Offenthal) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem vier Menschen verletzt wurden. Ein Mann wurde durch den Unfall in seinem Auto eingeklemmt.

Wieder war es, nach ersten Erkenntnissen der Polizei, ein Überholmanöver, dass zu einem schweren Unfall geführt hat. Erst wenige Stunden zuvor missglückte ein solches in der Nähe von Babenhausen und führte zu einer schweren Unfall, in den auch ein kleines Kind verwickelt war.

Schwerer Unfall auf der B486 bei Dreieich: Missglücktes Überholmanöver

Es war am frühen Sonntagmorgen um 3.22 Uhr als bei der Leitstelle Dietzenbach die Meldung eines schweren Unfalls auf der B486 einging. Als die Retter wenigen Minuten später am Unfallort zwischen dem Abzweig Messel und dem Abzweig Philippseich eintrafen, fanden sie zwei stark beschädigte Fahrzeuge vor. Diese waren rund hundert Meter voneinander entfernt zum Stehen gekommen.

Schwerer Unfall auf der B486 bei Dreieich

Dreieich: Überholmanöver führt auf der B486 zu schwerem Unfall

Laut Polizei war ein 43 Jahre alter Langener mit seiner Mercedes E-Klasse auf dem Weg nach Langen, als er versuchte hatte, ein vor ihm fahrendes Auto zu überholen. Dabei übersah er einen Nissan Qashqai, der im Gegenverkehr in Richtung Dreieich-Offenthal unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem beide Fahrzeuge stark beschädigt wurden. Die Personen, die im Nissan Qashqai unterwegs waren, wurden bei dem Unfall verletzt.

Vier Verletzte nach schwerem Unfall auf der B486 bei Dreieich

Der Fahrer des Nissan, ein 74-Jähriger aus Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) wurde dabei schwer verletzt und musste laut Feuerwehr mittels hydraulischem Gerät aus dem Auto befreit werden. Die beiden anderen, ein 34-jähriger Mann und eine 62-jährige Frau, wurden leicht verletzt. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurden ebenfalls leicht verletzt. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass der Langener alkoholisiert unterwegs war. Dies wird nun ein Bluttest zeigen.

Insgesamt waren drei Rettungswagen, 20 Feuerwehrleute, und eine Notärztin sowie zwei Polizeistreifen bei der Rettung beteiligt. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, steht noch nicht fest.

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