Höherer Freizeitwert

Bürgerpark bekommt mehr Aufmerksamkeit: Neue Bänke und Mülleimer

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Einladend sind die neuen Bänke, die der städtische Dienstleistungsbetrieb im Bürgerpark installiert hat.

Zug um Zug hat der Sprendlinger Bürgerpark in den vergangenen Monaten an Attraktivität gewonnen, nachdem er über Jahre vernachlässigt worden war. Zuletzt hat der städtische Dienstleistungsbetrieb (DLB) das veraltete Mobiliar abgebaut und neue Bänke installiert.

Dreieich –  Durch den Austausch der Mülleimer hat das Naherholungsgebiet eine weitere Aufwertung erfahren. Kostenpunkt insgesamt: gut 45 000 Euro, wobei zwei Drittel auf die Bänke entfielen.

Es war fürwahr ein Sammelsurium: Sechs verschiedene Bankmodelle standen bis vor Kurzem im Bürgerpark, viele von ihnen ziemlich heruntergekommen und alles andere als einladend. Dieser Zustand ist nun weitgehend beseitigt. Ruhe- und Rundbänke wurden gegen optisch ansprechendere Modelle aus Hartholz ausgetauscht. Unter den Ruhebänken finden sich auch welche, die von der Höhe her besonders für Senioren geeignet sind und Armlehnen haben.

Außerdem gibt es die erste Baumelbank. Sie steht am Eingang vom Hallenbad aus kommend. „Hier kann man seine Seele und seine Beine baumeln lassen“, schreibt der DLB. Die einzigen Rundbänke, die noch an die alten Zeiten erinnern, stehen im Norden des Parks, am Weg entlang des Weihers.

Hier macht Toben Spaß: Der neue Kleinkinderspielplatz wird gut angenommen. Foto: jost

Doch nicht nur die Bänke wurden erneuert, auch die neuen Mülleimer verbessern die Optik. Die Standorte wurden überprüft, ergänzt oder verschoben. Das neue Modell, das bereits im vergangenen Jahr erstmals am Rosenhügel aufgestellt wurde, ist jetzt überall im Bürgerpark zu finden.

Der Austausch des Mobiliars ist laut DLB die vorerst letzte Erneuerung im Bürgerpark gewesen. Zusammen mit den Bodentrampolinen, den Sichtachsen am Weiher, der Nachpflanzung und Aufwertung am Rosenhügel, der Sanierung der wassergebundenen Wegedecke, der neuen Wasserfontäne sowie dem Kleinkinderspielplatz inklusive Terrasse am Bürgerhaus hat sich viel getan, das den Freizeitwert gesteigert hat. Auf dem Spielplatz ist jetzt viel mehr Leben als früher. Er ist das Ergebnis eines Workshops, bei dem 2017 Nachbarn, Jugendliche und andere interessierte Bürger mit dem Frankfurter Landschaftsarchitekten Dirk Schelhorn die Köpfe zusammensteckten und Ideen für den „Bürgerpark 2.0“ entwickelten. Die Neugestaltung des Geländes mit seinem Kletterwald ließ sich die Stadt rund 110 000 Euro kosten.  

fm

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