Auf richtige Entsorgung achten

Dienstleistungsbetrieb bittet, auf Plastiktüten zu verzichten

Plastiktüten sind der falsche Weg, um Biomüll zu entsorgen. Der DLB bietet geeignete Beutel an. Aber auch Papiertüten und Zeitungspapier kann genutzt werden.
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Plastiktüten sind der falsche Weg, um Biomüll zu entsorgen. Der DLB bietet geeignete Beutel an. Aber auch Papiertüten und Zeitungspapier kann genutzt werden.

Biomüll gehört nicht in Plastiktüten. Daran erinnert der DLB jetzt noch einmal.

Dreieich/Neu-Isenburg – Seit fünf Jahren bietet der Dienstleistungbetrieb (DLB) Dreieich und Neu-Isenburg eine flächendeckende Bioabfallsammlung in beiden Städten an. Damals war die Einführung mit einer großen Infokampagne verbunden. Die stetig steigenden Mengen belegen für den DLB, dass die getrennte Sammlung von Bioabfällen weiterhin Zustimmung findet. „Das Bewusstsein für die Abfalltrennung wurde geschärft und viele Bioabfälle, die früher im Restmüll entsorgt wurden, haben den Weg in die Biotonne gefunden“, freut sich Geschäftsführerin Petra Klink. So wurden 2019 in Dreieich 2, 81, in Neu-Isenburg 1,98 Tonnen Biomüll gesammelt.

Der DLB freut sich, dass die meisten Bürger ihre Bioabfälle gewissenhaft trennen. Doch in einigen Fällen wird festgestellt, dass die richtige Sortierung beziehungsweise Befüllung der Biotonne Probleme bereitet. Ein immer wiederkehrendes Thema sind demnach Plastiktüten. Denn teilweise werden die sauber sortierten Küchenabfälle in einer solchen in die Biotonne entsorgt.

„Doch hierbei handelt es sich leider um eine Fehlbefüllung“, bedauert Klink. Die Plastiktüten können in der Bioabfallbehandlungsanlage nicht sauber aussortiert werden und gelangen somit über die Biotonne in den Kompost und damit auf die Äcker und über die Nahrungsmittel auf den Tisch der Verbraucher. Ebenso verhält es sich mit den kompostierbaren Bio-Beuteln aus Maisstärke. Die sogenannten Biokunststoff-Beutel sind zwar biologisch abbaubar, benötigen aber für die Anlagenbetreiber zu lange, um sich im Kompostierungsprozess zu zersetzen. Demnach kommt es häufig vor, dass Biokunststoffbestandteile in dem kombinierten Vergärungs- und Kompostierprozess nicht zersetzt werden und den Kompost verunreinigen.

Für die Sammlung von Biomüll empfiehlt der DLB die Nutzung von Papiertüten oder Zeitungspapier. Geeignete Papierbeutel gibt es im Handel und beim DLB. Das Set (20 Beutel) kostet dort 1,50 Euro. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Küchenabfälle in Zeitungs- oder Küchenpapier einzuwickeln. Entstehendes Wasser wird dadurch aufgenommen und Fäulnis- oder Gefrierprozesse werden verhindert.

Infos zum richtigen Sortieren des Biomülls gibt es auch auf der Homepage oder unter 06102 3702-349. hok

» dlb-aoer.de

Auch Lutz van Putz, das Maskottchen des DLB, wirbt für den richtigen Umgang mit dem Biomüll.

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