Erstmals seit 48 Jahren wieder Kerbborschen

Alte Traditionen leben wieder auf – Erstmals seit 48 Jahren wieder Kerbborschen

Lassen die Tradition wieder aufleben, die Kerbborschen 2019 (von links): Jonas Herzmann, Benjamin Schmidt, Leon Hüttl, Dominik Dehm, Björn Jost, Dominik Weilmünster, Maximilian Ziegener, Hendrik Kaut, Sebastian Krebs, Jens Hueber, Kevin Weilmünster und Nik Wagner. Es fehlen Luca Reichhardt und Julius Spangenberg. Foto: privat
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Lassen die Tradition wieder aufleben, die Kerbborschen 2019 (von links): Jonas Herzmann, Benjamin Schmidt, Leon Hüttl, Dominik Dehm, Björn Jost, Dominik Weilmünster, Maximilian Ziegener, Hendrik Kaut, Sebastian Krebs, Jens Hueber, Kevin Weilmünster und Nik Wagner. Es fehlen Luca Reichhardt und Julius Spangenberg. 

Erstmals seit 48 Jahren wird es bei der Kerb in Offenthal wieder Kerbborschen geben. Das Fundament dafür ist der neu gegründete Kerbverein. 

Offenthal – Das Programm steht, die Initiatoren sind bereit: Wenn in Offenthal von 1. bis 5. November Kerb gefeiert wird, ist vieles anders als zuletzt. Erstmals seit 48 Jahren gibt es wieder Kerbborschen, und zwar 14 an der Zahl. Das Fundament ist der kürzlich gegründete Kerbverein, der langfristig das kulturelle Angebot im Stadtteil bereichern will.

Sebastian Krebs, Dominik Weilmünster und Björn Jost sind es gewesen, die den Stein ins Rollen gebracht haben. Schnell fanden sich Gleichgesinnte, die an die alten Traditionen anknüpfen wollten, um das Fest wieder zu dem zu machen, was es in grauer Vorzeit mal war: ein gesellschaftliches Ereignis.

Ermutigt wurden die jungen Männer von einigen Alt-Vorderen, die früher Kerbborschen waren und Unterstützung zusagten. Die Zahl der Mitstreiter im Verein ist inzwischen auf knapp 40 angewachsen. Zum Vorsitzenden wurde Sebastian Krebs gewählt. Sein Stellvertreter ist Jens Hueber, Kassenwart Björn Jost. Als Beisitzer engagieren sich Kevin Weilmünster, Maximilian Ziegener und Dominik Weilmünster, der auch Kerbvadder ist.

Eröffnet wird das Fest am Freitag, 1. November, um 19 Uhr mit dem Aufstellen des Baums. Anschließend ist Bieranstich im Zelt, das vom Kerbverein finanziert wird. Ein DJ sorgt am ersten Abend für Stimmung. Für den Samstagabend haben die Organisatoren zwei Bands verpflichtet. Den Anfang machen Frizzante aus Rödermark, später übernimmt die Gruppe Cool Daddy. Beim Frühschoppen am Sonntag spielen die Kurbel-Brüder Andreas und Markus, zudem werden Chöre und Gesangvereine aus der Region erwartet.

Die Schausteller-Familie Hausmann bestückt den Festplatz an der Feuerwehr mit Autoscooter, Karussell, Spielgeschäften und Imbiss.

VON FRANK MAHN

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