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Fahrräder vor Diebstahl schützen: Codier-Aktionen des ADFC auch in Zeiten von Corona  

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Deutlich sichtbar ist am Rahmen zu sehen, wenn ein Fahrrad codiert ist.

Wer sein Fahrrad jetzt codieren lassen möchte, kann sich an den Dreieicher Ortsverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wenden.

Dreieich – Das Codier-Team hat eine Möglichkeit geschaffen, trotz der geltenden Abstandsregeln in den Zeiten von Corona den Sicherheits-Code am Fahrrad anzubringen.

„Leider mussten wir aus bekannten Gründen die mit Dreieicher Fahrrad-Fachhändlern vereinbarten Codier-Termine absagen. Deshalb sind wir froh, eine andere Möglichkeit anbieten zu können, um Fahrräder zu codieren“, strahlt Oliver Martini, Vorstandsmitglied des ADFC Dreieich. Diese soll übrigens auch zukünftig bestehen bleiben. Auf dem Privatgrundstück eines Mitglieds werden unter Einhaltung der Vorgaben Räder codiert, wobei Bedingungen erfüllt sein müssen.

So muss ein Termin unter z 06103 64701 oder schriftlich per E-Mail an codierung@adfc-dreieich.de vereinbart werden. Das jeweilige Fahrrad darf nur von einer einzelnen Person gebracht werden, die eine Gesichtsmaske tragen muss. Es werden ausschließlich Räder von Dreieichern codiert. Der gültige Personalausweis ist mitzubringen, ebenso der Kaufbeleg. Je nach Fahrrad-Typ ist ein Unkostenbeitrag in Höhe von zehn bis 15 Euro zu entrichten, ADFC-Mitglieder zahlen die Hälfte. Wer sich an diesem Tag entschließt, Mitglied im Ortsverband zu werden, bekommt als Anreiz sein Rad sogar gratis codiert. „Wer seine Adresse laut Ausweis vorab übermittelt, beschleunigt die Formalitäten“, betont Martini.

Die Codierung ist ein von der Polizei entwickeltes und bundesweit angewandtes System, um die Räder vor Verlust zu schützen. Ein Code, bestehend aus der verschlüsselten Adresse und den Initialen des Eigentümers, wird in den Rahmen deutlich sichtbar eingraviert und gegen Korrosion versiegelt. Diesen wieder zu entfernen, bedarf eines größeren Aufwandes.

„Es ist toll, dass das ehrenamtliche ADFC-Codier-Team wieder aktiv werden kann, denn es wurden und werden viele neue Fahrräder angeschafft, insbesondere Elektro-Fahrräder. Der Aufwärtstrend von 2019 verstärkte sich nochmals durch die Corona-Krise“, berichtet ADFC-Pressesprecher Dieter Fröhlich und spricht vom Verkehrsmittel der Stunde. „ Das freut uns vom ADFC natürlich und wir möchten gern dazu beitragen, dass die neuen Räder gegen Diebstahl geschützt sind“, führt er aus.

Wer jedoch an den beliebten ADFC-Touren teilnehmen möchte, muss sich weiter in Geduld üben. Die Termine werden rechtzeitig veröffentlicht. Weitere Infos finden sich auf der Homepage.  

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" adfc-dreieich.de

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