Ziel: Angebot in Buchschlag ausbauen

Mehr Parkplätze für Pendler

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Der Parkdruck rund um den Buchschlager Bahnhof ist gewaltig. (Symbolbild)

Der Parkdruck rund um den Buchschlager Bahnhof ist gewaltig, das Angebot an Stellplätzen reicht hinten und vorne nicht. Die genervten Anwohner in den umliegenden Straßen können ein Lied davon singen. 

Dreieich – Die Straßenränder sind an den Werktagen hoffnungslos zugeparkt mit Autos von Pendlern. Das Park-and-ride-Gelände südlich der Buchschlager Allee mit seinen 100 Plätzen ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Stadt kann sich jedoch vorstellen, dort ein Parkdeck zu bauen, allein: Es gibt kein kommunales Planungsrecht. Der Magistrat will genau das ändern und hat dazu eine Vorlage für die Stadtverordneten vorbereitet. Sie sollen die Aufstellung eines Bebauungsplans für das 1,4 Hektar große Areal befürworten.

Die Stadtregierung ist hellhörig geworden, als die Deutsche Bahn ihre Flächen am Sprendlinger Bahnhof öffentlich zum Verkauf ausgeschrieben hat. Sie dienen zum überwiegenden Teil als Parkfläche und die Stadt möchte, dass das auch so bleibt. Denn: Keiner kann wissen, wie ein Dritter das Gelände nutzen würde. Der Magistrat hat deshalb nach den Worten von Bürgermeister Martin Burlon auch ein Angebot abgegeben und ist in Verhandlungen mit der Bahn.

Buchschlager Bahnhof stark frequentiert

Der Buchschlager Bahnhof ist deutlich stärker frequentiert als sein Pendant in Sprendlingen. Die Zahl der Pendler wird noch steigen, wenn in ein paar Jahren die Regionaltangente West in Buchschlag hält. Mit der Aufstellung eines Bebauungsplans für das Park-and-ride-Gelände verfolgt der Magistrat in einem ersten Schritt das Ziel, die Stellplätze dauerhaft zu sichern. Das Grundstück gehört der Bahn AG, aber im Rathaus hält man es nicht für ausgeschlossen, dass es vielleicht auch mal zum Kauf ausgeschrieben wird. Dann wäre die Stadt zur Stelle. „Bereits der Regionale Flächennutzungsplan weist diese Flächen als Verkehrsflächen aus und sieht die Zweckbestimmung Parkplatz vor, sodass eine andere Nutzung aus unserer Sicht auch nicht denkbar ist“, meint Burlon.

Magistrat will Klarheit

Aber der Magistrat will auf Nummer sicher gehen. Mit einem Bebauungsplan möchte er für Klarheit sorgen und die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen, das Stellplatzangebot für Pendler und Bahnreisende zu erhalten beziehungsweise nach Möglichkeit auszubauen. Schon vor Jahren wurde die Idee eines Parkdecks geboren, um das Parkchaos in den Anwohnerstraßen in den Griff zu bekommen. Allerdings wären dazu weitere Untersuchungen notwendig, zum Beispiel, um die Frage der Zu- und Abfahrt mehrerer hundert Autos zu klären.

Nach Burlons Worten geht es dem Magistrat aber auch darum, weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu schaffen. „Momentan ist jeder Quadratmeter ausgereizt“, sagt der Bürgermeister. Derzeit gibt es direkt am Bahnhofsgebäude 68 überdachte Abstellplätze, 39 offene Stellplätze und 23 abschließbare Fahrradboxen. Auch hier ist der Bedarf höher als das Angebot.

Von Frank Mahn 

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