Startschuss für Erweiterung

An der Kita Gravenbruchstraße werden 54 weitere Betreuungsplätze geschaffen

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DreieichBau hat bereits mit der Einrichtung der Baustelle für die Erweiterung der Kita Gravenbruchstraße begonnen. Nächste Woche soll es dann losgehen. Mitte November sollen die Module angeliefert werden.  

Anfang nächster Woche geht es los: Mit den Erdarbeiten startet DreieichBau mit der Erweiterung der Kita Gravenbruchstraße. Mit Vorarbeiten wurden bereits begonnen. Der Neubau soll im April bezogen werden.

Dreieich –  Mit den Modulen, die ab Mitte November Zug um Zug angeliefert werden sollen, wird die bestehende Kita von vier auf sieben Gruppen erweitert. Dann können 154 statt bisher 150 Kinder in der Einrichtung betreut werden. Auch das Außengelände wird erweitert um den bisherigen nördlich angrenzenden Basketballplatz. Kita-Leiterin Daniela Birk spricht von einem Glücksfall: „Damit werden die Kinder auch nach der Erweiterung ausreichend Möglichkeiten zum Toben und Spielen haben.“

Nach den Projekten Heckenborn, Am Wilhelmshof und Winkelsmühle ist die Erweiterung der Kita Gravenbruchstraße ein weiterer Baustein in der Kita-Offensive der Stadt. In den vier Neu- beziehungsweise Erweiterungsbauten wird Platz für zusätzlich 250 Kinder geschaffen. Wie bereits Am Wilhelmshof und an der Winkelsmühle hat sich die Stadt auch an der Gravenbruchstraße entschlossen, die Erweiterung in Modulbauweise umzusetzen. Dazu hat ein Unternehmen aus Dormagen für 1,15 Millionen Euro den Zuschlag erhalten.

Dreieich: Bauzeit wird deutlich verkürzt

„Die Modulbauweise hat sich bewährt“, berichtet Dirk Böttcher, technischer Vorstand der DreieichBau, von den guten Erfahrungen, die die Stadt bei den beiden vorangegangenen Projekten gesammelt hat. Durch die Vorfertigung unter optimalen Bedingungen werde die Bauzeit deutlich verkürzt. Zudem seien Bauvorhaben weniger mängelanfällig. Hinzu komme, dass nach der Aufstellung der Module lediglich noch der Innenausbau und die Gestaltung der Freiflächen umgesetzt werden müssen. „Das ist ein wichtiger Aspekt. Bei Maßnahmen, die parallel zum laufenden Betrieb umgesetzt werden, haben wir darauf geachtet, dass die Behinderungen durch die Baustelle möglichst gering gehalten werden“, erklärt Böttcher.

Mit der Erweiterung der Gravenbruchstraße ist die erste Phase des Kita-Ausbaukonzeptes der Stadt abgeschlossen. Aktuell beschäftigen sich die Stadtverordneten im Zuge der Haushaltsplanberatungen mit dem vorgelegten Konzept des Fachbereichs Soziales, Schule und Integration für die Phase zwei. Geplant sind für 2022 22 weitere Ü3- und zwölf U3-Plätze in der Kita Zeisigweg, für 2023 66 zusätzliche Ü3- und 24 U3-Plätze in der Kita Rückertsweg, 22 Ü3- und 24 U3-Plätze in der Kita Oisterwijker Straße und für das Jahr 2026 22 Ü3- und zwölf U3-Plätze in der Kita Nahrgangsstraße.  

hok

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