Verlosung

Knobelspaß mit Lokalkolorit

Mit „Jahrhundertzeiten“ auf Zeitreise: der Offenthaler Bahnhof früher und heute aus dem neuen Memo.

In vielen Familien kann gerade wegen der Corona-Krise viel gespielt werden. Wer sich die Zeit zu Hause mit Lokalkolorit vertreiben will, kann zum Dreieich-Memo greifen.

Dreieich - Die neue Ausgabe des Memorys hat die Bürgerstiftung Dreieich jüngst mit dem Götzenhainer Hobbyfotografen Stephan Heinsius unter dem Titel „Jahrhundertzeiten“ herausgegeben. Dabei müssen im Gegensatz zum Erstling von 2014 nicht identische Bildpärchen zugeordnet werden, sondern diesmal zu der historischen Aufnahme eines Dreieich-Motivs eine aktuelle – allerdings aus der gleichen Perspektive.

„Viele Erwachsene, die es schon gespielt haben, sagen, dass sie es komplizierter finden“, weiß Heidi Soboll, Vorsitzende der Bürgerstiftung. Kindern falle es aber meistens „kinderleicht“, die 36 ungleichen Bildpärchen einander zuzuordnen, sagt sie. Die Aufnahmen haben die Memory-Macher jeweils aus der Dreieicher Bevölkerung gesammelt.

Dabei verbinden viele ältere Dreieicher schöne Erinnerungen mit den historischen Motiven. Das sei auch bei der Ausstellung „Jahrhundertzeiten“ im Dreieich-Museum spürbar gewesen, sagt Soboll. „Zur Vernissage kam ein anderes Publikum als sonst, ein sehr ortsverbundenes.“ Da schwelgten Besucher schon einmal gemeinsam in Erinnerungen daran, wie sie als Kinder auf den steinernen Löwen am Eingang zum ehemaligen Landhaus Mariahall auf dem jetzigen Schwimmbadgelände herumgeturnt sind. Die roten Sandstein-Löwen zieren mittlerweile das Eingangportals des Sprendlinger Friedhofs. Das neue Dreieich-Memo bringe für Ältere so kostbare Anekdoten zurück und helfe Jüngeren, ihre Stadt neu zu entdecken. „Vielleicht ermuntert das einige auch zu Spaziergängen zu den einzelnen Orten“, schlägt Soboll vor.

Vom Memo „Jahrhundertzeiten“ wurde nach Sobolls Angaben bereits die Hälfte der 1000 Exemplare verkauft. Vom ersten Memo (aus dem die unteren vier Bilder stammen) gibt es noch Restbestände, die in den Verkaufsstellen nach Vorbestellung erhältlich sind. Ein Spiel kostet 15 Euro. Der Erlös fließt ohne Abzüge in Projekte der Stiftung. Die Bürgerstiftung engagiert sich vor allem in den Bereichen Jugend- und Altenhilfe, unter anderem auch bei der vorweihnachtlichen Spendenaktion „Wünsch Dir was!“ gemeinsam mit unserer Zeitung. Wegen der Ladenschließungen, die die Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus angeordnet hat, ist das Dreieich-Memo momentan nicht an allen Verkaufsstellen zu haben. Geöffnet sind jedoch die Brunnen-Apotheke in Dreieichenhain, Fahrgasse 5, die Dreieich-Apotheke Buchschlag, Buchschlager Allee 13, und der Buchschlager Markt Annemüller, Buchschlager Allee 19. Von den Buchhandlungen Buchkontor, Fahrgasse 24, und Gut gegen Nordwind, Hauptstraße 84, kann man sich Waren per Telefon, Mail oder sogar WhatsApp nach Hause liefern lassen.

Glückspilze können eines von vier Dreieich-Memos zu gewinnen. Wir verlosen je zwei Exemplare der ersten und zweiten Auflage. Wer mitmachen möchte, schreibt uns bis Sonntag, 22. März, 18 Uhr, eine Mail mit dem Betreff „Dreieich-Memo“ an red.dreieich@op-online.de. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Von Julia Radgen

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