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Dreieich kommt bei Sturm „Ignatz“ mit blauem Auge davon

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Von: Frank Mahn

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In der Frankfurter Straße hielt dieser Baum dem Sturm nicht stand und krachte auf ein geparktes Auto. Insgesamt aber halten sich die Schäden in Dreieich in Grenzen.
In der Frankfurter Straße hielt dieser Baum dem Sturm nicht stand und krachte auf ein geparktes Auto. Insgesamt aber halten sich die Schäden in Dreieich in Grenzen. © oliver haas

Auch in Dreieich richtete „Ignatz“ Schäden an – diese bleiben aber überschaubar.

Dreieich - Die Wucht des verheerenden August-Sturms von 2019 hatte „Ignatz“ glücklicherweise nicht. Dreieich sei gestern mit einem blauen Auge davongekommen, sagt Stadtbrandinspektor Markus Tillmann. Insgesamt verzeichneten die Dreieicher Feuerwehren beim ersten heftigen Herbststurm zehn Einsätze, ausnahmslos durch umgestürzte Bäume. Zwar wurden einige Autos in Mitleidenschaft gezogen, aber es gibt laut Tillmann keine Verletzten zu beklagen.

Wer keinen wirklich tiefen Schlaf hat, verbrachte etwa ab vier Uhr eine unruhige Restnacht, als Ignatz seine ersten Kräfte entfaltete. Den ersten Einsatz verzeichnete die örtliche Feuerwehr um kurz vor sechs, als der Sturm in Götzenhain einen Baum gefällt hatte. Letztmals rückten die Kräfte gegen 10 Uhr aus.

Dreieich: Helfer in Sprendlingen im Einsatz

Die meiste Arbeit hatten die Helfer in Sprendlingen. Hier wurden vier Einsätze verzeichnet, teils mit erheblichen Schäden. So krachte in der Frankfurter Straße – etwa in Höhe des OBI-Marktes – ein Baum auf ein geparktes Auto. Nicht weit davon entfernt wurde ein weiteres Fahrzeug demoliert. Auf dessen Dach war ein Trampolin gelandet, das von einer Böe aus einem Garten herausgeschleudert worden war.

In der Oisterwijker Straße knickte Ignatz ebenfalls einen Baum. Der Stamm fiel auf ein Mehrfamilienhaus, beschädigte das Dach und versperrte die Eingangstür. Die Feuerwehrleute griffen zur Kettensäge und räumten den Bereich.

Dreieich kommt bei Sturm „Ignatz“ mit blauem Auge davon

In Buchschlag blockierten Bäume die Fahrbahn, und zwar die parallel zur Bahnstrecke verlaufende Strecke nahe des Klärwerks. Das bedeutete Einschränkungen für den ÖPNV. Nach Angaben von Markus Tillmann mussten Busse eine Zeit lang die Strecke über den Bahnübergang nehmen.

Je einen Einsatz verzeichneten die Wehren in Dreieichenhain und Offenthal. Allerdings waren das eher Kleinigkeiten. So waren mehrere Äste auf die B 486 zwischen Offenthal und Urberach gestürzt. „Das war in ein paar Minuten erledigt“, berichtet der Stadtbrandinspektor erleichtert darüber, dass Ignatz vergleichsweise glimpflich mit Dreieich umging. (Von Frank Mahn)

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