Nicht untätig geblieben

Im Lehr- und Kräutergarten stehen die ersten Veranstaltungen nach der Pause an

Der Weg vom Parkplatz an der Fichtestraße zum Lehr- und Kräutergarten in den Baierhansenwiesen wurde von der Stadt in einen gut begehbaren Zustand gebracht. Fotos: Privat
+
Der Weg vom Parkplatz an der Fichtestraße zum Lehr- und Kräutergarten in den Baierhansenwiesen wurde von der Stadt in einen gut begehbaren Zustand gebracht. 

Auch der Lehr- und Kräutergarten in den Baierhansenwiesen bekam die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Alle langfristig geplanten Veranstaltungen und Workshops im April und Mai entfielen. Doch die Aktiven waren nicht untätig.

Dreieich – „Die zahlreichen Parzellen mit Kräutern, bienenfreundlichen Blumen und Nutzpflanzen stehen in voller Pracht und können jederzeit besichtigt werden“, freut sich Klaus Rehwald, Vorsitzender des Lehr- und Kräutergartenvereins.

Erfreulicherweise seien die Besucherzahlen deutlich angestiegen. Gerade junge Familien nutzten die vergangenen Wochen, um mit ihren Kindern das Areal mit dem Naturlehrpfad zu besuchen und bei einem Spaziergang das angrenzende Naherholungsgebiet Baierhansenwiesen zu erkunden, so Rehwald.

Seitens der Stadt hat man den Weg vom Parkplatz an der Fichtestraße kommend in einen gut begehbaren Zustand gebracht. Somit können auch Rollstuhlfahrer und Radfahrer problemlos das Areal erreichen. Mithilfe der Stadt und dem ADFC wurde die Anzahl der Fahrrad-Abstellplätze erweitert.

Die Zahl der Fahrrad-Parkplätze am Lehr- und Kräutergarten konnte dank der Unterstützung durch den ADFC und die Stadt erweitert werden.

Mit der Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für die Bienen“ der Stiftung Mensch und Umwelt mit Sitz in Berlin will der Verein an den Erfolg 2019 mit dem Erreichen von Platz drei anknüpfen und erneut weit vorne landen.

In Zusammenarbeit mit dem Bienenzuchtverein wurden unter dem Motto „Blühende Gärten - für Mensch und Natur“ 2 000 Saatgutmischungen „Wiesentraum“ an Dreieicher verteilt. Bei dieser Mischung handelt es sich um heimisches Saatgut. Ziel ist es, in Privatgärten statt sterilen Rasenflächen Blumenwiesen für Bienen und Schmetterlinge zu platzieren.

Im Juni sind zwei Veranstaltungen vorgesehen. Am Samstag, 20. Juni, um 15 Uhr geht es um die Gestaltung naturnaher Gärten, am 28. Juni um 11 Uhr um einheimische Greifvögel. Dann wird der Falkenhof am Großen Feldberg zu Gast sein. Da jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung stehen, ist eine Anmeldung unter kraeuter-garten-dreieich@t-online.de erforderlich. Die Veranstaltungen finden unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Corona-Verordnung statt.

Ab Mitte Juni kann man „vierbeinige Landschaftspfleger“ in den Baierhansenwiesen beobachten. Schafe und Ziegen eines Bauern werden, in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde, zur schonenden Landschaftspflege eingesetzt. Sollte sich das Pilotprojekt bewähren, werden die Schafe auch auf anderen Flächen in Dreieich zum Einsatz kommen.  

hok

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare