Fotowettbewerb der Bürgerstiftung

Dreieich-Memory nimmt Gestalt an

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Die Ricarda-Huch-Schüler im Kunst-Grundkurs von Lehrerin Antonina Treccarichi (Dritte von links) sichteten alle Aufnahmen, die unserer Zeitung für den Fotowettbewerb der Bürgerstiftung zugesendet wurden. Zu ihren absoluten Lieblingsbildern zählt das Motiv rechts von Adrian Aron.

Dreieich - Die von etlichen Dreieichern eingeschickten Motive zum Fotowettbewerb der Bürgerstiftung Dreieich sind auf dem besten Weg, ein Memory zu werden. Aus allen an unsere Zeitung geschickten Fotos haben Schüler der Ricarda-Huch-Schule jüngst 36 Bilder ausgewählt. Von Cora Werwitzke 

Nun ist es an der Bürgerstiftung, diese Auswahl an die Firma Ravensburger weiterzuleiten – „um hoffentlich im Juni“, so Mitinitiatorin Dr. Heidi Soboll, „das fertige Memory vorstellen zu können“.  Wie berichtet, sind bei unserer Zeitung im Laufe eines Jahres mehr als 230 Bilder aus allen vier Jahreszeiten und allen fünf Stadtteilen eingegangen. Ein Kunst- Grundkurs (Q2) der Ricarda-Huch-Schule erklärte sich mit Lehrerin Antonina Treccarichi bereit, alle Fotos zu sichten. „Das passte gut in den Lehrplan, wir haben gerade Fotografie als Thema“, erläutert die Kunstlehrerin.

Konkret taten sich in der Klasse immer je vier, fünf Schüler zusammen und benannten ihre 36 Favoriten. Die Gruppenergebnisse verglich wiederum Lehrerin Antonina Treccarichi und bestimmte anhand der Übereinstimmungen jene Auswahl, die Dr. Heidi Soboll und Renate Borgwald von der Bürgerstiftung nun präsentiert bekamen. „Wir finden es sehr gut, dass die Memory-Motive von jungen Leuten ausgesucht worden sind“, betonte Heidi Soboll, die sich im Namen der Bürgerstiftung für den Einsatz bedankte.

Dass es sich bei der Auswahl in der Tat um kein leichtes Unterfangen gehandelt hatte, machte das Fazit der Schüler klar, das von „viele Motive ähneln sich, die Burg ist sehr oft abgelichtet worden“ über „von einigen Stadtteilen, etwa Offenthal, waren kaum Bilder in der Auswahl“ bis zu „wir haben versucht, Bilder auszuwählen, die charakteristisch für die Stadt sind“ reichte. Laut Lehrerin Treccarichi waren die Übereinstimmungen unter den Gruppen relativ hoch. Das beste Motiv, darin seien sich fast alle einig gewesen, sei eine Nachtaufnahme der Burg von Adrian Aron. Welche Hobbyfotografen es mit ihren Aufnahmen ansonsten in die Memory-Auswahl geschafft haben, werden wir noch verkünden.

Leserfotos: Land zum Leben, Grund zur Hoffnung

Leserfotos: Land zum Leben, Grund zur Hoffnung (Teil 1)

Weitere Informationen:

www.buergerstiftung-dreieich.de

Spruchreif ist dagegen natürlich längst, dass der Verkaufserlös aus dem Dreieich-Memory in die Aktion „Lebendige Nachbarschaften“ (Götzenhain) der Bürgerstiftung Dreieich fließen soll. Die frisch gegründete Stiftung hat zum Ziel, ehrenamtlich engagierte Menschen zu unterstützen und dafür – wie in diesem Fall – gezielte Spendenaktionen anzukurbeln.

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