SCIENCE-FICTION-ABENTEUER

Mysteriöse Mission im Weltall - „Spiel der Schatten“

Nach drei Thrillern hat die Dreieicherin Christel Fritzschner nun den spannenden Science-Fiction-Roman „Spiel der Schatten“ veröffentlicht.
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Nach drei Thrillern hat die Dreieicherin Christel Fritzschner nun den spannenden Science-Fiction-Roman „Spiel der Schatten“ veröffentlicht.

Das Raumschiff Falco ist im Jahr 2473 unterwegs, um einem Hilferuf vom Planeten Dryoda nachzugehen. Dann geschieht ein Mord und ein durchsichtiges Gebilde folgt dem Raumschiff.

Dreieich - Für jede Menge Spannung sorgt der Science-Fiction-Roman „Spiel der Schatten“, den die Dreieicherin Christel Fritzschner veröffentlicht hat. Nach drei Thrillern hat sich die ehemalige FWG-Stadtverordnete, die sich als Autorin Chris nennt, nun der Zukunft zugewandt. Von einem Genrewechsel will sie aber nicht sprechen. „Im Endeffekt ist mein ‚Spiel der Schatten‘ auch nichts anderes als ein Thriller, nur dass er gewürzt ist mit zukünftiger Technik und ein paar schnuckeligen Außerirdischen. Ich mag auch Science Fiction, schließlich bin ich mit Raumschiffen wie der Orion und der Enterprise aufgewachsen“, sagt sie schmunzelnd. Was hat es mit dem Titel auf sich? „Nun, es sind die plötzlich vorbeihuschenden Schatten, vor denen wir uns erschrecken, ohne konkret zu wissen, was für einen Schatten wir da gesehen haben wollen.“

Im Mittelpunkt steht Raymond Jackson, Captain des Raumschiffs, der mehrere Wesenszüge in sich vereint, die im Laufe der Mission an die Oberfläche gespült werden. Mal ist er ein Draufgänger, mal ein Ungeduldiger, mal ein geschickter, wenn auch schwermütiger Taktiker, der sich auf eine Fahrt ins Ungewisse begibt. Und diese wird durch unerklärliche Vorfälle immer spannender und zehrt gehörig an den Nerven.

Dazu gibt es eine bunte Palette von Charakteren. Eine junge Krankenschwester, ein gestandener Chefarzt als väterlicher Freund, eine Biochemikerin als unfreiwillige Heldin und ein aus Deutschland stammender Erster Offizier, der gerne den Korrekten gibt, gehören dazu.

Nicht zu vergessen die „schnuckeligen Außerirdischen“. „Da gibt es einige mit ganz außergewöhnlichen Fähigkeiten und natürlich außerirdischem Aussehen. Da habe ich meiner Fantasie freien Lauf gelassen.“ Einer dieser Außerirdischen trägt auch zur Lösung der Probleme bei, mit denen sich die Crew herumzuschlagen hat. Dazu will die Autorin natürlich nicht mehr verraten: „Ich sage nur so viel: Am Ende kommt es manchmal anders als man denkt!“

Mit „Spiel der Schatten“ hat Fritzschner ein Versprechen eingelöst. „Gleich mehrere meiner Freundinnen sind Science-Fiction-Fans. So ist dieses Buch auch Freundinnen und Freunden gewidmet, und wenn man es liest, wird man zwischen den Zeilen auf Freundschaften treffen.“ Denn was eine gute Freundin oder einen guten Freund ausmacht, das gelte auch in der Zukunft.

Das nächste Projekt soll wieder ein Thriller um „die spannende Stadt am Hengstbach“ sein. „Aber das wird dauern, weil es so vieles anderes mehr gibt, in das ich gerne meine Zeit investiere“, sagt die zweifache Oma. Hinzu komme der Beruf, der Garten und ihre Bastelleidenschaft. „Letztens hat mich meine Tochter zu einem Töpferkurs mitgenommen“, erzählt Fritzschner, die auch mit Foto- und Videokamera auf der Suche nach schönen Motiven ist, „Zeit für das Schreiben meiner Bücher bleibt meistens nur in den Abendstunden und wenn der Vollmond mich wach hält und inspiriert.“

Auf der Startseite ihrer Homepage findet sich ein solcher. „Dieses Bild mit dem Mond und dem Buch zeigt genau diese mystische Stille, die mich an Vollmondnächten so fasziniert und inspiriert. Bei dieser Stimmung fließen die Zeilen auf die Seiten.“ Für sie ist Schreiben „wie Urlaub vom Alltag, ohne die Koffer packen zu müssen.“ „Spiel der Schatten“ (ISBN 978-3-7519-5775-5) kostet 12,99 Euro und ist im Buchhandel erhältlich.» fritzschner.de Von Holger Klemm

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