Zweiter Streich der Bürgerstiftung: Auf das Memory folgt ein Stadt-Quiz

Dreieich auf spielerische Art erkunden

Dreieich - Das Memory war der erste Streich und der zweite folgt sogleich. Die Bürgerstiftung packt ein neues Projekt an und unsere Zeitung ist wieder mit im Boot. Dieses Mal wollen die Initiatoren ein Dreieich-Quiz als Kartenspiel auf den Markt bringen. Von Frank Mahn

Der Erlös aus dem Verkauf fließt in soziale Projekte der Bürgerstiftung. Im Frühsommer 2014 ist das Memory erschienen, von dem inzwischen fast 1000 Stück verkauft worden sind. Maßgeblichen Anteil an der Entstehung hatten Leser unserer Zeitung, die sich unter dem Motto „Dreieich von seinen schönsten Seiten – Ansichten einer Stadt“ an einem Fotowettbewerb beteiligten. Unter mehr als 230 Bildern wurden schließlich 36 Motive ausgewählt, die Ansichten aus allen Stadtteilen und allen Jahreszeiten zeigen. Wer die kleine quadratische Schachtel öffnet, findet auch ein Heftchen, in dem alle Motive beschrieben und die Fotografen genannt werden.

Die Bürgerstiftung hat seit ihrer Gründung im Herbst 2013 viel Gutes getan. Die Ausgaben für das Memory haben sich nach Angaben der Vorsitzenden Dr. Heidi Soboll schnell amortisiert, die Aktion hat bereits mehrere tausend Euro abgeworfen, die in verschiedene Projekte investiert wurden. So schob die Stiftung den Aufbau einer Nachbarschaftshilfe in Götzenhain an, ermöglichte einem Jungen die Teilnahme am Programm „Bildung kickt“ und unterstützte die Aktionen „Schüler helfen Schülern“ an der Max-Eyth-Schule und „Wünsch Dir was“ des Seniorenzentrums Ulmenhof. Für die nahe Zukunft haben sich die Verantwortlichen unter anderem die Einrichtung eines Trinkbrunnens in einer Schule und die Anlage eines Wasserspielplatzes in den Baierhansenwiesen auf die Fahne geschrieben. Schließlich soll noch das Projekt „Jahrhundertzeiten“ gefördert werden, das Dreieicher Geschichte erlebbar machen soll.

Womit wir beim Quiz sind. „Es soll die Bürger spielerisch dazu anregen, sich mit der Vergangenheit und den Besonderheiten Dreieichs zu beschäftigen und damit auch einen Beitrag zum Zusammenwachsen der fünf Stadtteile zu einem Dreieich leisten“, sagt Soboll. Die Vorsitzende und ihre Mitstreiter haben sich zum Ziel gesetzt, 100 Fragen zu sammeln, die die unterschiedlichsten Wissensgebiete abdecken. Der informative Streifzug kann in die Bereiche Geschichte, Kunst und Kultur, Architektur, Politik und Gesellschaft, Geografie, Wirtschaft, Sport und Mundart führen. Die Organistoren haben selbst schon einige Fragen formuliert, wünschen sich aber eine große Bürgerbeteiligung. An diesem Punkt kommen unsere Leser ins Spiel: Schicken Sie uns Fragen, um das Quiz zu bestücken! Es darf gerne ein bisschen knifflig sein. Ein Beispiel: Wo wurden die Frankfurter Würstchen zum ersten Mal fabrikmäßig hergestellt? A. in Neu-Isenburg, B. in Sprendlingen oder C. in Frankfurt? Die Antwort schütteln auch Lokalpatrioten nicht aus dem Ärmel. Für den Heimatkundler Hans Ludwig Schäfer gibt es kein Vertun: Die Würstchen wurden fabrikmäßig zum ersten Mal 1847 von Christoph Müller II. in Sprendlingen produziert – was so mancher Neu-Isenburger natürlich vehement bestreitet.

Leserbilder: Die schönsten Plätze in Dreieich

Wichtig auch: Die Antworten – unter Umständen mit Quellennachweis – müssen mitgeliefert werden. Wer seinen Teil zum Dreieich-Quiz beisteuern möchte, schickt seine Fragen und Antworten per E-Mail an red.dreieich@op-online.de oder auf dem Postweg an die Redaktion der Offenbach-Post in Langen (Bahnstraße 11). Unter allen Einsendungen verlosen wir drei Preise, darunter ein Dreieich-Memory. Davon warten noch gut 500 auf Abnehmer, zu haben ist das Spiel für 15 Euro. Wo es gekauft werden kann, lässt sich unter www.buergerhilfe-dreieich.de nachlesen. Das Quiz soll nicht mehr als acht Euro kosten.

Rubriklistenbild: © p

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare