Wegbereiter für Großes

Stadtwerke Dreieich zeichnen Abiturienten für Leistungen in MINT-Fächern aus

Hoffnungsträger der Naturwissenschaften: Steffen Arta (links) überreichte mit Professoren-Unterstützung die Urkunden an die Vincent-Preisträger. Der Stadtwerke-Chef hofft, dass die jungen Talente den MINT-Fächern in Zukunft treu bleiben – vielleicht sogar beim hiesigen Energieversorger.
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Hoffnungsträger der Naturwissenschaften: Steffen Arta (links) überreichte mit Professoren-Unterstützung die Urkunden an die Vincent-Preisträger. Der Stadtwerke-Chef hofft, dass die jungen Talente den MINT-Fächern in Zukunft treu bleiben – vielleicht sogar beim hiesigen Energieversorger.

In Dreieich wurde der Vincent-Preis vergeben. 18 Abiturienten wurden ausgezeichnet.

Dreieich – Sie haben schwer gebüffelt, ein Abitur unter besonderen Vorzeichen bestanden und zum Ende des Schuljahres wartet nun für 18 Abiturienten eine besondere Ehrung: Die Stadtwerke Dreieich zeichnen die Schüler der Ricarda-Huch-Schule, der Weibelfeldschule und der Max-Eyth-Schule mit herausragenden naturwissenschaftlichen Begabungen mit dem Vincent-Preis aus.

„Wir setzen alle ganz große Hoffnungen in Sie“, sagt Prof. Dr. Ralph Stengler (Präsident der Hochschule Darmstadt) bei der Preisverleihung auf der Terrasse des Sprendlinger Bürgerhauses. „Naturwissenschaften sind in ganz vielen Bereichen gefragt und sehr zukunftsträchtig. Wir hoffen, dass Sie auf der richtigen Spur bleiben und dieser kleine Einstieg Großes bewirkt“, setzt Stengler auf die Motivation durch Vincent. Das Preisgeld, das die Schüler zu ihrer freien Verfügung bekommen, kann sich durchaus sehen lassen: Die Stadtwerke fördern die sechs Schülerinnen und zwölf Schüler mit immerhin 7 000 Euro.

Die Jury, bestehend aus jeweils einem Fachlehrer der Schulen, Professor Stengler und Professor Dr. Harald Platen (TH Mittelhessen Gießen), hat die Preisträger aufgrund ihrer Noten aus den vergangenen zwei Jahren in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausgewählt und dabei gleichzeitig auf eine besonders breite Kursauswahl in diesen sogenannten MINT-Fächern geachtet. Die Sieger bekommen von Stadtwerke-Chef Steffen Arta einen Scheck über 800 Euro ausgehändigt, die Zweitplatzierten freuen sich über 400 Euro und die Drittplatzierten über 200 Euro.

Arta gratuliert zu den herausragenden Leistungen und erklärt auch, warum die Stadtwerke in die jungen Leute investiert: „Mit unserem Engagement möchten wir ganz bewusst für die technischen Berufe in der Energiewirtschaft werben. Wir wollen mathematisch, technisch, naturwissenschaftlich und IT-Begabte wie unsere Preisträger und Preisträgerinnen dazu motivieren, ihrer Neigung auch nach der Schulzeit weiter nachzugehen“, so Arta. Das Verschmelzen von traditioneller Energietechnik, neuen Techniken wie der E-Mobilität, erneuerbaren Energien und zunehmender Digitalisierung sei die Herausforderung der Energiewirtschaft der nächsten Jahrzehnte. „Dieser können wir nur dann selbstbewusst begegnen, wenn wir gut ausgebildete Experten in unseren Reihen haben“, hofft Arta darauf, Vincent-Preisträger bei den Stadtwerken vielleicht als Praktikanten wiederzusehen.

Die Vincent-Preisträger sind von der Max-Eyth-Schule: 1. Platz – Tim Roggenberg, 2. Platz – Carlo Hasenstab und Niklas Ludwig, 3. Platz – Mathea Leist, Ben Mittelstädt und Tabea Zechner.

Von der Weibelfeldschule: 1. Platz – Ben Carlo Berghoefer und Arne Falkenberg, 2. Platz – Joshua Gierl, 3. Platz – Eric Niels Stefan, Mira Hunkel und Annika Schäfer.

Und von der Ricarda-Huch-Schule: 1. Platz – Johannes Pothe, 2. Platz – Vincent Ernst und Tom Bohlmann, 3. Platz – Natalie Witzel, Markus Hartel und Coralie Heinsius.  njo

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