Zwei Schulen verwirklichen gemeinsam Talent-Company der Strahlemann-Initiative

Enge Vernetzung geplant

+
Bis Juni soll die Talent-Company an der Heinrich-Heine- und Georg-Büchner-Schule stehen. Das Konzept stellten (vorne von links) Angelika Gallwas (stellvertretende Leiterin der Büchner-Schule), Angelika Höfner (Leiterin des Hauptschulzweiges an der Heine-Schule), Hans Nolte (stellvertretender Vorsitzender des Vereins Zukunft Dreieich) und Andreas Link (Strahlemann-Initiative) vor. Hinten rechts sind Ottmar Günther (Berufsorientierungsstufenleiter an der Büchner-Schule) und Erster Stadtrat Martin Burlon zu sehen.  

Dreieich - Als Brückenbauer den Nachwuchs fördern – in enger Verzahnung mit der Wirtschaft. Auf diesen Nenner lässt sich das Konzept der Talent Companys bringen, das von der Strahlemann-Initiative, einem Netzwerk von Unternehmern und Bürgern, entwickelt wurde.

Eine erste Talent Company wird es nun auch in Dreieich geben – getragen von der Heinrich-Heine- und der Georg-Büchner-Schule.  Im Mittelpunkt steht ein eigener Raum, in dem gezielt alle Aktivitäten rund um die Berufsorientierung, Berufswahl sowie Bewerbungsphase gebündelt werden. Die Vernetzung zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben soll so vorangetrieben werden. Die Firmen bringen sich auf vielfältige Weise ein – beispielsweise durch Workshops und Vorträge oder mit einer Präsentationsfläche zu den Ausbildungsberufen. Schüler haben die Möglichkeit, direkt mit möglichen Arbeitgebern in Kontakt zu treten und sich über Berufsbilder sowie Ausbildungswege zu informieren. Zugleich können Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegen wirken.

Das Modell wurde bereits erfolgreich in einigen Bundesländern umgesetzt. Eine Weiterentwicklung ist nun in Dreieich geplant. Erstmals betreiben mit der Heine- und der Büchner-Schule zwei Einrichtungen gemeinsam eine Talent Company. Mit ihrem Konzept einer modernen Berufsorientierung lief die Strahlemann-Initiative bei beiden Schulen offene Türen ein. Der Bedarf und die räumliche Nachbarschaft sind gegeben, der Platz vorhanden. Der gemeinsam gestellte Förderantrag wurde positiv beschieden.

Erste Förderschule in Hessen, die berücksichtigt wird

Der Raum wird an der Georg-Büchner-Schule eingerichtet. „Das ist eine tolle Sache, wir sind die erste Förderschule in Hessen, die berücksichtigt wird“, freut sich Ottmar Günther (Berufsorientierungsstufenleiter an der Büchner-Schule). Es gebe bereits viele Kontakte mit Betrieben, die so intensiviert werden können. Der Raum mit Internetanschluss bietet dafür den professionellen Rahmen. Im März möchten die beiden Schulen Betriebe und Kooperationspartner einladen und über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen, im Juni soll der Raum fertig sein.

Unterstützung kommt auch von Hahn-Air. Für Hans Nolte, dem CEO und stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Zukunft Dreieich, passt das Vorhaben der beiden Schulen hervorragend zum Vereinsziel, Integration und Nachhaltigkeit tatkräftig zu unterstützen. „Wo sonst können Integration und Nachhaltigkeit besser erlebt werden als bei diesem Projekt?“

hok

Klassisch und modern: Die besten Spick-Methoden

Klassisch und modern: Die besten Spick-Methoden

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare