SPD mit Antrag

Tempo 30: Fuß vom Gas in der Eisenbahnstraße

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Dreieich - Tempo 50 in der Eisenbahnstraße ist zu hoch. Dieser Meinung sind sämtliche Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Energie – unabhängig von ihrer Fraktionszugehörigkeit. Von Cora Werwitzke 

„Man muss sich mal vergegenwärtigen: In einer Nebenstraße darf schneller gefahren werden als teilweise in der Hauptstraße selbst“, unterstreicht Michael Jesgarek von der SPD, die den Antrag zum Tempolimit eingebracht hat. Konkret geht es um den Abschnitt zwischen Hauptstraße und Wilhelm-Leuschner-Platz. Dort soll geprüft werden, ob eine Tempo-30-Zone Sinn macht und/oder durch versetztes Parken Abhilfe geleistet werden kann.

Nach Worten der SPD-Fraktion wird die Eisenbahnstraße im besagten Abschnitt von Schülern und Senioren mit Fahrrädern genutzt. „Am Wilhelm-Leuschner-Platz queren am frühen Morgen und nach Schulschluss die Schüler der Ricarda-Huch-Schule scharenweise die Eisenbahnstraße“, heißt es im Antrag. Das einseitige Parkverbot verbreitere die Fahrbahn optisch und lade dazu ein, aufs Gaspedal zu treten. Anwohner haben nach Worten der SPD im Gegenzug erhebliche Probleme, beim aktuellen Tempolimit aus und in ihre Hofeinfahrten zu gelangen.

Bei CDU, FWG, FDP und Grünen stieß der Antrag auf offene Ohren. „Prüfen sollte man die Geschwindigkeitsbeschränkung auf jeden Fall einmal“, pflichtete Joachim Greul (CDU) bei. Dr. Heidi Soboll (Grüne) befürwortete, „auch gerne andere Straßen dahingehend abzuklopfen“.

Erster Stadtrat Martin Burlon gab zu bedenken, dass die gleiche Forderung bereits 2001 im Sand verlief, sagte aber zu, aktuelle Zahlen zu Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Eisenbahnstraße einzuholen.

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