Hell, freundlich und gut ausgestattet

SPD ist voll des Lobes für Wohnbauprojekt an Hainer Chaussee

Besonders erfreut sind wir, dass auch Einsatzkräfte der benachbarten Feuerwehr mit Familie einziehen werden.
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Das sind nicht die ersten Bewohner des neuen Quartiers an der Hainer Chaussee. Mitglieder der Dreieicher SPD schauten sich die fertigen Wohnungen an – und waren sehr angetan.

Der Mangel an Wohnraum ist im Rhein-Main-Gebiet ein großes Problem. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemüht sich die Stadt Dreieich, die Not zu lindern. Auf dem ehemaligen Opelgelände an der Hainer Chaussee entsteht ein neues Quartier mit 100 Wohnungen, 80 davon für einkommensschwache Mieter.

Dreieich –Die Dreieicher SPD hat der Baustelle zwischen Hainer Chaussee, Dreieichbahnstrecke und Autobahnbrücke einen Besuch abgestattet, um die im ersten Bauabschnitt fertiggestellten 37 Wohnungen zu besichtigen. Sie sollen in ein paar Wochen bezogen werden. Der SPD hat gefallen, was sie gesehen hat. „Der Mix aus sehr großen Wohnungen für kinderreiche Familien und kleinen Wohnungen, die teilweise vollständig barrierefrei und damit für Rollstuhlfahrer geeignet sind, gewährleistet eine vielfältige soziale Mischung der Bewohner. Besonders erfreut sind wir, dass auch Einsatzkräfte der benachbarten Feuerwehr mit Familie einziehen werden“, so Fraktionschef Holger Dechert.

Die beiden dreigeschossigen Häuser seien innen hell und freundlich gestaltet, zudem technisch sehr gut ausgestattet. Nicht nur die Wohnungen, auch die Gemeinschaftsräume und Flure sind nach Auffassung der SPD großzügig geschnitten. „Die Erdgeschosswohnungen haben alle einen Gartenanteil und die Wohnungen in den Obergeschossen einen Balkon. Besonders gut haben uns die vielen bodentiefen Fenster mit Glasbrüstungen gefallen, die auch Kleinkindern einen schönen Ausblick ermöglichen und die Wohnqualität erheblich steigern.“

Lob für DreieichBau

Die SPD lobt die DreieichBau. Dem städtischen Tochterunternehmen sei es gelungen, trotz niedriger Kostenansätze und Modulbauweise hochwertigen Wohnungsbau zu verwirklichen. Der zweite Bauabschnitt allerdings wird um einiges teurer als erhofft. Auf die ursprüngliche Ausschreibung – mit gedeckelten Kosten – gingen keine Angebote ein. „Hier sieht man mal wieder die Folgen der völlig überhitzten Baukonjunktur, die durch anhaltend niedrige Zinsen weiter befeuert wird und die Baupreise immer weiter in die Höhe treibt“, meint Dechert. Der Auftrag mit einem Volumen von 11,2 Millionen Euro wurde im Mai an ein Unternehmen aus Langen vergeben.

Aus Sicht der SPD sind die Kosten „noch vertretbar“. Der Vorstand der DreieichBau habe es geschafft, durch höhere Zuschüsse und günstigere Kredite die Wirtschaftlichkeit des Projekts sicherzustellen. Der Forderung der FDP, den Anteil geförderter Wohnungen bei zukünftigen Projekten der DreieichBau zu senken, erteilt die SPD eine Absage. „Eine weitere Erhöhung des Anteils der frei finanzierten Wohnungen hätte eine Reduzierung der Zuschüsse und schlechtere Konditionen der bisher geförderten Kredite zur Folge, was dann mit höheren Mieten kompensiert werden müsste. Die Schaffung finanzierbaren Wohnraums für die Bürger von Dreieich als Gründungsziel der DreieichBau wäre damit verfehlt.“

Weitere Projekte in Schlagfeldstraße und auf altem BIK-Haus-Gelände

Weitere Projekte will das städtische Unternehmen in der Schlagfeldstraße und auf dem Gelände des alten BIK-Hauses an der Hainer Chaussee verwirklichen. „An diesem Standort sogar mit Hospiz und einer von der SPD angeregten Demenz-WG“, so Dechert. Danach gehen der DreieichBau allerdings die Grundstücke aus. Die SPD-Fraktion hofft daher, im Stadtparlament Mehrheiten zu finden, um weitere Wohnbaugebiete zu schaffen, die von der DreieichBau entwickelt werden können.  fm

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