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Mit einem Konzert von Mickie Krause wird morgen die Haaner Kerb eröffnet

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Freuen sich auf die Kerb: Fachbereichsleiter Andreas Feldmann, Bürgermeister Martin Burlon, Sascha Knöchel von der IG Haaner Kerbborsche, Festwirt Dennis Hausmann und Matthias Hausmann (von links) im Faselstall-Garten, der erstmals von den Hausmanns bewirtschaftet wird. 

Alles ist angerichtet: Das Zelt steht, die Reitschul‘ dreht sich und die Fahnen mit den Dreieichenhainer Farben wehen an den Häusern. Nach dem sensationellen Jubiläum im vergangenen Jahr ist Dennis Hausmann guter Dinge für die 301.

Dreieichenhain – Haaner Kerb: „Die Kerb ist Tradition – klar, das Jubiläum war toll, aber jetzt freuen sich alle auf 300 plus eins“, sagt der Chef des Vergnügungsparks am Woog. Er glaubt, dass die Euphorie anhält und hat das 2018 um fünf Meter vergrößerte Zelt auch dieses Jahr aufgebaut.

Am morgigen Donnerstag geht’s los mit der Sause und einem Konzert von Mickie Krause: „Ich bin seit zwei Wochen hier, wir bauen mit 15 Mann auf. Es hat sich letztes Jahr bewährt, einen Tag früher anzufangen, da nehmen wir das gerne wieder mit“, so Hausmann. Krause sei der perfekte Partner. Keiner verstehe es besser, Partystimmung zu entfachen, keiner fülle so schnell das Zelt wie der Ballermann-Star. „Außerdem ist er einer der wenigen der Mallorca-Fraktion, der wirklich live singt und das auch kann. Er ist "ne Rakete“, freut sich Hausmann auf den Auftritt.

Auch von Freitag bis Montag ist abends Party im Zelt angesagt, zum Bieranstich mit den Kerbborsche am Freitag spielt Alan Best, der schon ein Kerb-Veteran ist. Er wird beim Einmarsch garantiert nicht das falsche Kerblied spielen – wie es ausgerechnet zum Jubiläum passiert ist. Am Samstag, 8. Juni, spielt mit der Band namens Wanda ein Dreieichenhainer Kerb- Neuling, am Sonntagabend feiert die Partymeute mit Harry Bo und den Gummibärchen und am Montag sind die Four for You zu Gast.

Sonst bleibt alles beim Alten: Die Lösung mit den Bändchen hat sich bewährt, für das Festzelt müssen die Besucher außer zum Bieranstich ein Bändchen für zehn Euro kaufen und können diesen Betrag in Getränke umsetzen. Neu für die Familie Hausmann: Sie wird auch den Garten des Faselstalls bewirtschaften. Die Bierzeltgarnituren stehen schon, im ruhigeren und gemütlicheren Ambiente gibt es Bier, Äppler, Cocktails und Flammkuchen.

Die IG Haaner Kerbborsche freut sich auf eine zweite Auflage von „Tisch und Bank – die Fahrgass" ist gedeckt“. Damit wollen Christian Kurz und Sascha Knöchel die ganze Altstadt zur Kerb beleben und auch eine Brücke zu den Hayner Weibern am Obertor schlagen. „Es ist ein schöner Ruhepool, der Raum bietet für nette Gespräche ein bisschen abseits vom Trubel des Festplatzes“, sagt Kurz.

Beim Pressetermin gestern kommt das Gespräch auf den kürzlich verstorbenen Ingo Holzmann. „Das tut mir weh, er war immer Bestandteil unseres Teams“, sagt Bürgermeister Martin Burlon. Und Hausmann ergänzt: „Er war ein Mann des Wortes. Er wusste Dinge, die andere nicht wussten und konnte viele Sachen ermöglichen, von denen andere gesagt haben, das geht nicht. Wir werden jetzt merken, wie sehr er fehlt.“

Eine Sorge haben die Organisatoren wenige Tage vor dem Start noch: „Es zeichnet sich ab, dass wir nur ganz wenige Kerbbäume haben. Der Wald ist so trocken, es gibt so wenige Birken. Wir sind noch in Gesprächen mit den Förstern, aber im Augenblick sieht es nicht so gut aus“, bedauert Christian Kurz, dass Dreieichenhain über Pfingsten möglicherweise mit deutlich weniger Bäumchen geschmückt sein wird.  njo

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