Kletterparadies

Kinder erwartet neuer Spielplatz im Burggraben - Einweihung Mitte November

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Die Kinder erwartet ein Kletterparadies im Burggraben.

Es hat ein bisschen länger gedauert als gedacht, aber inzwischen ist  alles vorbereitet für den Bau des neuen Spielplatzes im Burggraben. Die Arbeiten beginnen nächste Woche, Mitte November will der Geschichts- und Heimatverein (GHV) das Gelände mit einem kleinen Fest einweihen.

Dreieichenhain - Im Mittelpunkt steht eine Spielburg aus Robinienhölzern mit zwei Türmen, die über eine Wackelbrücke miteinander verbunden sind. Die Kinder können die Türme über eine Kletterwand, Taue oder eine Leiter erreichen. Dazu gesellen sich weitere Spielgeräte wie Schaukel, Babywippe, Sandkasten und eine große Wippe, auf der vier Kinder Platz haben.

Zuletzt bot das Areal einen reichlich trostlosen Anblick. Die verbliebenen drei betagten Spielgeräte wirkten eher abschreckend denn einladend auf Kinder und Eltern. Der GHV als Eigentümer der Burganlage entschied sich deshalb für einen Neustart. „Kinder sollen hier auf dem Burgareal eine neue Spiel- und Tobemöglichkeit bekommen. Im gesamten Innenstadtbereich von Dreieichenhain gibt es nämlich nur noch den kleinen Spielplatz neben der Stadtteilbücherei. Für die vielen Gäste und Besucher der Burganlage wird sich die Aufenthaltsqualität durch eine neue attraktive Spielstätte deutlich verbessern“, sagt der Vorsitzende des Geschichts- und Heimatvereins, Detlef Odenwald.

„Wir haben im Dreieich-Museum pro Jahr mehr als 150 Führungen mit Kindern. Die meisten Kita- und Schulgruppen kommen mit dem Bus oder spazieren durch den Burggraben zum Museum. Wenn die Kinder vorher noch ein bisschen toben können, laufen die Führungen besser, die Kinder sind deutlich aufmerksamer“, ist Corinna Molitor überzeugt. Die Leiterin des Museums, das seit ein paar Jahren unter GHV-Regie läuft, hat sich für das Projekt stark gemacht.

Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf 70 000 Euro. Die Finanzierung ist ein Gemeinschaftswerk. Der GHV ist mit 33 000 Euro dabei, 25 000 davon steuert das Museum selbst bei – so hoch ist das Preisgeld, das die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen für ihren Museumspreis auslobt. Und der ging im vergangenen Jahr nach Dreieichenhain. 20 000 Euro kommen von der Stadt. Schließlich können die Initiatoren auf Spender bauen, allen voran auf die AG Hayner Weiber, Sparkasse Langen-Seligenstadt, Stadtwerke, Dr. Bodo Sponholz-Stiftung und den Dreieicher Weihnachtskalender.

Frank Mahn

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