113 Einsätze in Offenthal und Götzenhain / Pferde entlaufen

Dreieicher Feuerwehr kommt nicht zur Ruhe

Nachdem in den vergangenen Wochen vor allem Sprendlingen und Dreieichenhain von den Unwettern betroffen waren, ergossen sich am Sonntagnachmittag die Wassermassen über Dreieichenhain und Offenthal. Die Folge waren vollgelaufene Keller, hoch gedrückte Gullideckel und umgestürzte Bäume.
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Nachdem in den vergangenen Wochen vor allem Sprendlingen und Dreieichenhain von den Unwettern betroffen waren, ergossen sich am Sonntagnachmittag die Wassermassen über Dreieichenhain und Offenthal. Die Folge waren vollgelaufene Keller, hoch gedrückte Gullideckel und umgestürzte Bäume.

Bereits zum dritten Mal innerhalb der vergangenen Wochen musste die Feuerwehr Dreieich zu mehreren Unwettereinsätzen ausrücken. Besonders betroffen waren am Sonntagnachmittag Götzenhain und Offenthal.

Dreieich - Der erste Einsatz erreichte die Feuerwehr Dreieich um 14.47 Uhr, danach liefen die Drähte heiß und die Einsätze trafen im Minutentakt in der Einsatzzentrale ein. Insgesamt 113 Stellen (60 in Offenthal, 53 in Götzenhain) waren abzuarbeiten. Schnell war klar, dass für die Bewältigung der Einsätze alle Kräfte der Dreieicher Stadtteile benötigt werden, wie Stadtbrandinspektor Markus Tillmann berichtet. Weiterhin wurden drei Fahrzeugen aus Langen zur Unterstützung in die Nachbarstadt entsandt.

Schwerpunkt waren bei diesem Unwetter vor allem vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume sowie Aufräumarbeiten in diversen Straßen wie beispielsweise das Einsetzen von Gullideckeln, die durch das Unwetter hochgedrückt wurden. Auch eine Unterstützung beim Einfangen von mehreren Pferden in der Nähe von Schloss Phillipseich, die beim Unwetter ausgebüchst waren, stand am Ende des Tages auf der Einsatzliste.

Wegen der Masse an Einsätzen wurde in den Feuerwehrhäusern von Offenthal und Götzenhain eine technische Einsatzleitung eingerichtet. Von hier wurden nicht nur die Einsätze, sondern auch die Verpflegung der rund 110 Feuerwehrfrauen und -männer gesteuert.

Die Kräfte aus Dreieich und Langen konnten die letzten Einsatzstellen gegen 22 Uhr verlassen.

Damit war die Arbeit aber noch nicht erledigt – mehrere Stunden Reinigungsarbeiten an Pumpen und Schläuchen, Aufrüsten und Säubern der Fahrzeuge standen am Sonntagabend und am gestrigen Montag noch auf dem Programm.  hok

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