Dreieicher setzt auf Kultpflanze

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Thomas Bick hat mit einer Geschäftspartnerin den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt.

Dreieich ‐ Unscheinbar sieht der grüne Wasabi aus. Der Wurzelstock hat einen nur dezenten Geruch. Doch Thomas Bick kann der japanische Kultpflanze ihre aromatischen Geheimnisse entlocken. Er schält sie. Von Marc Kuhn

Danach wird der Wasabi auf einer kleinen Reibe gerubbelt. Eine scharf riechende Paste, die an Meerrettich erinnert, entsteht. Sie könne zu Fisch und Fleisch gereicht werden, sagt Bick in Dreieich. In Kombination mit Zucker wird die Paste schärfer.

Aber auch mit Honig verfeinert ist sie ein Genuss. Die Rezeptvarianten seien sehr vielfältig, erläutert der 31-Jährige. Mit seiner Geschäftspartnerin Orawan Jakdetchai, die in Tokio lebt, hat er im Juli die Firma Agrodirect gegründet. Sie wollen die Wurzelpflanze in Europa vertreiben. „Wir sind die einzigen, die frischen Wasabi importieren“, erklärt Bick. Pasten, die in deutschen Restaurants angeboten werden, enthalten nach seinen Worten lediglich geringe Mengen Wasabi. Und selbst in Japan sei frischer Wasabi sehr exklusiv und werde nur in wenigen Lokalen angeboten.

Der vollständige Artikel ist in der Printausgabe vom 9. Oktober 2010 zu lesen.

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