Stadt richtet erste zentrale Feierstunde für neue Einsatzkräfte aus

Eine Extraportion Anerkennung

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Großer Bahnhof im Sitzungssaal des Rathauses: 29 Männer und Frauen verstärken die Einsatzabteilung der Dreieicher Feuerwehr. Die haupt- und ehrenamtlichen Stadtoberen bereiteten ihnen erstmals einen zentralen Empfang und überreichten den freiwilligen Feuerwehrleuten als Zeichen der Wertschätzung kleine Präsente. Die Hälfte der Gesichter sind Nachwuchskräfte aus der Jugendwehr.

Dreieich - Ehre, wem Ehre gebührt: Erstmals begrüßte die Stadt alle neuen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bei einer zentralen Übernahmefeier im Rathaus. Damit zollt die Verwaltungsspitze den für die Stadt so wichtigen Ehrenamtlern eine Extraportion Anerkennung.

Bisher berief jede Stadtteilfeuerwehr ihre „Neuen“ in einer eigenen kleinen Zeremonie in die Einsatzabteilung. Wesentlich öffentlichkeitswirksamer will die Stadt die Übernahmen nun zentral würdigen. So steht den 29 erfolgreichen Anwärtern im Rathaus diese Woche ein ganzes Empfangskomitee gegenüber: Angeführt von Bürgermeister Dieter Zimmer gratulieren Erster Stadtrat Martin Burlon, Stadtverordnetenvorsteherin Bettina Schmitt und das Stadtbrandinspektoren-Trio Andreas Baumbusch, Pasquale Bonifer und Markus Tillmann.

Die wirklich erfreuliche Nachricht des Abends spiegelt sich in der großen Zahl der neuen Einsatzkräfte wider: 29 Männer und Frauen ließen sich zwischen 1. Januar 2015 und 31. März 2016 für die Feuerwehr begeistern – zehn aus Offenthal, acht aus Sprendlingen, je fünf aus Dreieichenhain und Götzenhain sowie einer aus Buchschlag. 14 an der Zahl stammen aus der eigenen Talentschmiede, dazu gesellen sich neun Quereinsteiger und sechs Brandschützer, die vor ihrem Umzug nach Dreieich bereits in anderen Wehren tätig waren.

Zuletzt zeigte der Mitglieder-Trend eher nach unten. Umso mehr freut Stadtbrandinspektor Baumbusch, dass die Zahl der Feuerwehrleute nun um acht Prozent auf 207 gestiegen ist. Viel Herzblut stecken die Dreieicher in die Ausbildung ihres Nachwuchses, der mit 17 Jahren in die Einsatzabteilung wechseln darf. „Die Arbeit lohnt sich, wie die aktuellen Übernahmezahlen deutlich zeigen“, ergänzt Baumbusch. Aber auch die Werbekampagne der Feuerwehr trägt Früchte. Neun Quereinsteiger bedeuten neuen Rekord. Einer davon ist Tobias Kühnel: „Mir liegt schon lange etwas daran, anderen Menschen in Notsituation zu helfen. Das ist gerade bei der Feuerwehr gut umsetzbar. Das Engagement ist nicht nur Hobby, sondern wird schnell zur Berufung.

Vergangenes Jahr rückten die ehrenamtlichen Brandschützer zu insgesamt 499 Einsätzen aus. Laut Statistik handelte es sich in 116 Fällen um Brandeinsätze, 121 Mal um Hilfeleistungen und 162 Mal um Fehlalarme.

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cor

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