Odenwaldzubringer: „Eine späte Erkenntnis“

Offenthal (hok) - „Erst verhindert Rödermark den Odenwaldzubringer und nun wird er von dort wieder ins Gespräch gebracht.“ Mit Unverständnis und Verwunderungen reagiert Günther Stapp von der IG verkehrsgeschädigter Bürger in Offenthal auf eine Diskussion in der Nachbargemeinde.

In einem Artikel in unserer Zeitung am Dienstag hatten Rödermärker den Odenwaldzubringer wieder ins Gespräch gebracht, dessen Trassenführung das Bundesverwaltungsgericht vor mehr als 20 Jahren gekippt hatte. Von der geplanten Offenthaler Südumgehung befürchten sie eine Verkehrsbelastung von Urberach.

„Wir hätten schon seit 30 Jahren eine Verkehrsentlastung“

„Wir hätten schon seit 30 Jahren eine Verkehrsentlastung in Dreieich und Rödermark, wenn der Odenwaldzubringer verwirklicht worden wäre“ ist sich Stapp sicher. Viele Straßen wie die Ortsumfahrung Götzenhain wären nicht notwendig gewesen. Millionen Euro hätten gespart werden können, so der IG-Vertreter.

Er wirft den Rödermärkern vor, alle Fristen für eine eigene Umgehungsstraße nicht genutzt zu haben. Zudem hätte die Nachbarstadt Kaufhäuser gebaut, die Autos anziehen und für eine Verkehrsbelastung sorgen. Nach Meinung von Stapp sollte das Thema nicht neu aufgerührt werden.

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