Familientag 2013 nach Dreieich holen

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Gruppenbild mit Prinzenpaaren. Das Foto zeigt (von links) den stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Günter Vogt, die stellvertretende CDU-Vorsitzende Sigrid Herr, Dennis I., Manuela I., den Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Hartmut Honka, Anja „Augenblick“, Bernd Abeln, Henrik I., die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bettina Schmitt, Xenia Í. sowie den CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Wichtel.

Dreieich - Miteinander reden - das sollte beim CDU-Neujahrsempfang am Freitagabend in der SKG-Halle in Sprendlingen im Mittelpunkt stehen. Von Holger Klemm

Und so hielt der Dreieicher CDU-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Hartmut Honka eine recht kurze Rede, in der er auf die Wahlen, Kienbaum und den Umgangston in Dreieich einging. Zugleich schlug er vor, den hessenweiten Familientag 2013 nach Dreieich zu holen.

Honka, der auch Fraktionschef ist, betonte, dass das Ergebnis der Kommunalwahlen für die Union nicht zufriedenstellend gewesen sei. Mit ausschlaggebend sei die Atomkatastrophe in Japan gewesen. Die Fraktion gehe jedoch mit frischem Mut an die Arbeit, um in den nächsten Jahren zu zeigen, „dass wir es besser können“.

Honka habe zwar im Stadtparlament nicht dafür gestimmt, ein Gutachten zur Schuldenbremse erstellen zu lassen. Er sei aber dankbar, dass die Zahlen nun auf dem Tisch liegen. Dagegen hätten Befürworter eines solchen Gutachtens keine Flagge gezeigt.

Der CDU-Vorsitzende verteidigte den Vorschlag seiner Fraktion, das Freibad zu schließen. Man habe es sich nicht leicht gemacht, wolle aber ein Bad dauerhaft sichern. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien nicht zuletzt die Öffnungszeiten gewesen. Während das Freibad nur drei bis vier Monate zur Verfügung stehe, könnte das Hallenbad das ganze Jahr betrieben werden. Mit dieser Aussage erntete Honka einigen Beifall.

Lob für Vereine und ihr Engagement

Die aktuell positive Entwicklung bei der Gewerbesteuer dürfe nicht so hoch bewertet werden. Das könne sich schnell wieder ändern. Man müsse auch auf die Anzahl der Arbeitsplätze einer Stadt schauen. Und da sehe es in Dreieich nicht gut aus. In den vergangenen zehn Jahren sei diese Zahl im Vergleich zu den Nachbarstädten rückläufig. Selbst in Langen, das unter großen Problemen bei der Gewerbesteuer zu leiden habe, sehe es da besser aus.

Der CDU-Chef lobte die Vereine und ihr Engagement. Zugleich forderte er eine verlässliche Vereinsförderung. Einsparungen sollte es in diesem Bereich nach Möglichkeit nicht geben. Sollten sie jedoch im geringen Umfang unumgänglich sein, müsste so viel Vorlaufzeit bleiben, dass die Vereine sich darauf einstellen können.

Am Umgangston in der Stadt muss seiner Ansicht nach weiter gearbeitet werden. Dieser sei nicht immer ein Aushängeschild für die Stadt und würde ihrem Image schaden.

Zum Abschluss seiner Rede regte er an, den Familientag des Landes im kommenden Jahr in Dreieich auszurichten. Dabei könnten sich alle Vereine einbringen und präsentieren.

Prinzenpaare legen flottes Tänzchen aufs Parkett

Zu den Gästen des Empfangs zählten auch das Prinzenpaar Dennis I. und Manuela I. mit Hofotografin Anja „Augenblick“ sowie das Kinderprinzenpaar Henrik I. und Xenia I. Nach einem flotten Tänzchen auf dem Parkett warben sie für ihre diesjährige Aktion zugunsten des Elektro-Rollstuhl-Hockey-Clubs „Black Knights“. Die von dem Verein geleistete Arbeit sei bewundernswert.

In den zahlreichen Gesprächen ging es dann vor allem um die Sorgen der Vereine hinsichtlich ihrer Zuschüsse, wie Honka und der Sprendlinger Ortsverbandsvorsitzende Ingo Claus Peter mitteilten. An die CDU-Vertreter wurde der Wunsch herangetragen, dass die finanzielle Unterstützung so bleiben soll. „Man muss die Sorgen und Ängste aufnehmen“, meinte Peter. Immer wieder wurde Honka auch zu Einzelheiten des Familientages angesprochen. Daneben ging es um diverse Einzelthemen wie das Sportstättenkonzept.

CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Wichtel gehörte ebenfalls zu den Besuchern. „Wenn ich nach Dreieich komme, werde ich natürlich auf die Ortsumgehung Offenthal angesprochen“, sagte er im Gespräch. Der Abgeordnete geht davon aus, dass die Finanzierung sichergestellt und mit keiner weiteren Verzögerung zu rechnen sei.

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