FDP sieht Dreieichs Schuldenberg mit Sorge

Dreieich - Der „Schuldenwecker“ auf der Homepage der Dreieicher FDP zeigt es an: Der Schuldenberg der Stadt ist wieder am Wachsen. Der aktuelle Haushaltsplan 2018 sehe eine Erhöhung der Gesamtverschuldung im Konzern auf 63 Millionen Euro vor.

Seit 2015 sei dies ein Anstieg um mehr als vier Millionen Euro. Zum Konzern gehören die eigenständigen Gesellschaften der Stadt und ihre Beteiligungen. Die FDP beziffert die Pro-Kopf-Verschuldung auf 1490 Euro. „Der Schuldenberg der Stadt ist ein Erbe für die kommenden Generationen, die diesen abtragen dürfen“, mahnt Vorsitzender Matthias Magnus. Allein für den jährlichen Zinsaufwand von rund drei Millionen Euro könnten mehr als 50 Erzieher eingestellt werden, so die FDP. Einen wesentlichen Kostentreiber haben die Liberalen in der neuen und in Eigenregie betriebenen Dreieich-Bau AöR ausgemacht.

Die FDP sieht ihre Befürchtungen bestätigt. „Nach einer Phase der nicht zuletzt aufgrund des kommunalen Schutzschirms verfolgten Haushaltskonsolidierung hat die Stadt Dreieich eine Kehrtwende hin zu wieder steigenden Schulden vollzogen. Wohin dies die Stadt führen wird, haben die Bürger in den letzten Jahren leidvoll erfahren müssen.“ (fm)

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