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Mobilfunk-Großhändler verlässt Offenbach: Riesige Firmenzentrale in Dreieich geplant

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Von: Frank Mahn

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Noch ein Hingucker im Sprendlinger Norden: „Das wird in jeder Hinsicht ein Gewinn für den Standort“, ist Bürgermeister Martin Burlon sicher. Als Fertigstellungstermin peilt Yukatel das zweite Quartal 2022 an.
Noch ein Hingucker im Sprendlinger Norden: „Das wird in jeder Hinsicht ein Gewinn für den Standort“, ist Bürgermeister Martin Burlon sicher. Als Fertigstellungstermin peilt Yukatel das zweite Quartal 2022 an. © jost

Der Großhändler Yukatel hatte über Jahre seinen Standort in Offenbach. Jetzt wurde es dort zu eng – der Mobilfunk-Händler zieht nach Dreieich.

Dreieich – An der Ecke Frankfurter Straße/Robert-Bosch-Straße hat Dreieich im Kreis Offenbach mit der Europazentrale der MHK Group seit 2018 ein spektakuläres Stadtentree vorzuweisen. Nur ein paar hundert Meter weiter östlich, an der Schnittstelle von Offenbacher Straße und Otto-Hahn-Straße, schickt sich nun die Yukatel GmbH an, ein städtebauliches Ausrufezeichen zu setzen.

Der Mobilfunk-Großhändler verlässt nach mehr als 20 Jahren Offenbach und baut in Sprendlingen eine repräsentative Firmenzentrale. Bürgermeister Martin Burlon ist natürlich froh über den finanzstarken Neuzugang im Gewerbegebiet. „Das wird ein Hingucker, der Stadteingang wird erheblich aufgewertet.“ Er hat noch einen Grund zur Freude. Das Unternehmen ist seit Jahren auf Wachstumskurs, hat 2020 einen Umsatz von 800 Millionen Euro generiert. Für die Stadtkasse dürfte sich Yukatel als Segen erweisen.

Mobilfunk-Großhändler verlässt Offenbach und zieht nach Dreieich

„Der Platz reicht nicht mehr. In Offenbach sind unsere Flächen komplett ausgereizt“, sagt Mehmet Karatas, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Onkel und Firmengründer Yusuf Karatas leitet. „Wir sind aber weiter auf Expansionskurs.“ Auf der Suche nach einem neuen Standort wurden die Geschäftsführer in Sprendlingen fündig. Von einer Gesellschaft der Hahn Air erwarb Yukatel das knapp 7 000 Quadratmeter große Grundstück, auf dem einst die Post ihre Dienste anbot.

In die Zentrale investiert der Mobilfunk-Großhändler einen satten zweistelligen Millionenbetrag. Das Gebäude – 90 Meter lang, 26 Meter hoch und 36 Meter tief – besticht durch großflächige Glasfassaden. Der Clou: „Wir bauen quasi unser Firmenlogo mit den zwei Trapezen und der Weltkugel nach“, sagt Mehmet Karatas. Yukatel beschäftigt aktuell 70 Mitarbeiter, beim Einzug im nächsten Jahr sollen es um die 100 sein. (Frank Mahn)

In Dreieich gibt es seit Kurzem ebenfalls ein neues Unternehmen: Frank Müglich hat sich seinen Traum vom eigenen Bratwurst-Stand erfüllt. 

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