300 Jahre alte Linde stürzte um

Friedhofsmauer Offenthal: „Sturmopfer“ fast wieder aufgebaut

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Ein Teil der Friedhofsmauer in Offenthal war dem Sturm vom 18. August zum Opfer gefallen. Eine 300 Jahre alte Linde war auf die Natursteinmauer gestürzt und hatte sie seitlich des Eingangstores zu einem großen Teil eingerissen.

Noch bis zur vergangenen Woche gab die Friedhofsmauer ein trauriges Bild ab (Bild oben), doch seitdem sind fleißige Mitarbeiter des Friedhofszweckverbands dabei, die Mauer wieder aufzubauen. „Wir haben uns erkundigt, ob wir die Arbeiten fremd vergeben können, aber das war einfach zu teuer“, sagt Andrea Mansfeld vom Zweckverband für das Friedhofs- und Bestattungswesen Neu-Isenburg, der für die Offenthaler Ruhestätte zuständig ist. Die Kosten seien nicht über die Versicherung gedeckt. Deshalb geht es in Eigenregie ans Werk: Der Zweckverband hat fehlende Natursteine bestellt und die Mitarbeiter sind dabei, die Mauer im selben Stil wieder aufzubauen.

Wegen der unterschiedlichen Form und Größe der Steine eine aufwendige Arbeit. Doch innerhalb kurzer Zeit ist die Mauer neben dem Tor schon fast wieder auf ihre alte Größe angewachsen. „Gerade haben wir aber viele Beerdigungen, für die die Mitarbeiter gebraucht werden – und die natürlich vorgehen“, sagt Mansfeld. Abhängig von Personalstärke und Witterung könne es bis Januar dauern, bis die Mauer wieder voll aufgebaut ist.

jrd

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